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Versicherte verschenken Geld beim Bonus für Zahnersatz

Dienstag, 18. Dezember 2018

/dpa

Berlin – Gesetzlich Krankenversicherte verschenken Geld beim Bonus für Zahnersatz. Lediglich gut die Hälfte der anspruchsberechtigten Versicherten (52 Prozent), die Prothesen, Brücken oder Kronen erhielten, nutzten die höheren Festzuschüsse, wie die Barmer heute mitteilte. Viele Patienten besäßen gar kein Bonusheft.

Gesetzlich Versicherte müssen in einem Bonusheft nachweisen, dass sie regelmäßig einmal im Jahr zur Früherkennung zum Zahnarzt gehen. Dann erhalten sie höhere Festzuschüsse für neuen Zahnersatz.

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Der Barmer-Umfrage zufolge muss jeder sechste Besitzer sein Bonusheft erst einmal suchen. Ein Viertel der Befragten holt sich zudem nachträglich keinen Stempel beim Zahnarzt, wenn das Bonusheft vergessen wurde. Darüber hinaus besitzen überhaupt nur gut zwei Drittel der Versicherten überhaupt ein Zahnbonusheft.

Allein bei der Barmer verzichteten im Jahr 2016 mehr als 290.000 Versicherte und damit fast jeder Dritte auf einen Extrazuschuss beim Zahnersatz, weil sie kein Bonusheft hatten oder dieses nicht lückenlos geführt wurde. © afp/aerzteblatt.de

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Pjler1337
am Montag, 11. Februar 2019, 21:41

Sinn und Zweck schleierhaft

Warum muss man überhaupt ein Bonusheft führen?
Bei jedem Zahnarztbesuch zeigt man i.d.R. seine Versichertenkarte und der Zahnarzt rechnet mit DER Kasse eben diese Leistung ab. Warum muss man eigentlich dann wiederum DIESER Kasse nachweisen, dass man jährlich beim Zahnarzt war. Die Dokumentation fand ja schließlich schon mit der Abrechnung statt...o0
LNS

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