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Ausland

Israel fürchtet Massenansteckung mit Masern

Dienstag, 18. Dezember 2018

/dpa

Jerusalem – Israel fürchtet sich vor einer Verschärfung der Masernepidemie. Bei zwei Veranstaltungen im chassidischen Dorf Kfar Chabad in Zentralisrael kamen möglicher­weise mehr als tausend Personen mit einem Träger der hochansteckenden Infektionskrankheit in Kontakt, berichtete der Sender Arutz Scheva.

Das israelische Ge­sund­heits­mi­nis­terium rief die Betroffenen dazu auf, fehlenden Impfschutz nachzuholen sowie auf etwaige Symptome zu achten. Personen ohne Impfschutz sowie Menschen mit einem schwachen Immunsystem werden demnach aufgerufen, das Ministerium zu kontaktieren.

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Seit Frühjahr des Jahres verzeichnete Israel laut Berichten mehr als 2.500 Masernerkrankungen mit einem deutlichen Anstieg in den vergangenen beiden Monaten. Besonders hoch ist die Infektionsrate in strengreligiös-jüdischen Kreisen, da die Impfrate dort deutlich niedriger ist.

Im November starb ein 18 Monate altes Kind an dem Virus. Es handelt sich um den ersten Maserntod in Israel seit 15 Jahren. Ein weiteres Kleinkind wird in kritischem Zustand in einem Jerusalemer Krankenhaus behandelt.

Das US-Gesundheitsdepartment hat unterdessen für Israel-Reisende die Empfehlung für eine Masern-, Mumps- und Rötelnimpfung ausgesprochen. © kna/aerzteblatt.de

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