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Digital Clinician Scientist: Neues Programm in Berlin

Freitag, 28. Dezember 2018

/Gorodenkoff, stockadobecom

Berlin – Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Berlin Institute of Health (BIH) erweitern ihr seit 2011 bestehendes Clinician-Scientist-Programm und starten ab dem kommenden Jahr das Programm Digital Clinician Scientist. Die Deutsche Forschungs­gemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben für zunächst drei Jahre mit über drei Millionen Euro.

Das etablierte Clinician-Scientist-Programm von Charité und BIH umfasst eine strukturierte Facharztweiterbildung und ermöglicht parallel dazu eine klinische und grundlagenorientierte Forschung. Es gilt deutschlandweit als Best-Practice-Modell und diente als Vorbild für Positionspapiere der DFG und des Wissenschaftsrats. Derzeit werden 110 Ärzte im Rahmen des Programms forschungsorientiert weitergebildet.

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Das neue Programm richtet sich an Mediziner, die mit innovativen Forschungsprojekten den digitalen Wandel schon während ihrer Facharztweiterbildung mitgestalten. In einem strukturierten Karriereweg werden sie sich ab 2019 mit Big Data, Bioinformatik oder künstlicher Intelligenz beschäftigen. Ziel ist es, Standards für die Ausbildung von Clinician Scientists im digitalen Zeitalter zu setzen.

„Die Digital Clinician Scientists werden in diversen klinischen Disziplinen zu neuen zukunftsweisenden Technologien forschen. Das reicht von digitalisierten Bildgebungsverfahren über personalisierte Therapien für Krebsbehandlungen bis hin zur virtuellen Chirurgie – also beispielsweise dem Einsatz von Robotern bei Operationen“, erläuterte Duska Dragun von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und Internistische Intensivmedizin am Charité-Campus Virchow-Klinikum. Dragun ist Sprecherin des neuen Programms und Leiterin der BIH Biomedical Innovation Academy. © hil/aerzteblatt.de

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