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Ärzteschaft

Ansiedlungsprämien: Millionen für Arztpraxen auf dem Land

Mittwoch, 19. Dezember 2018

/dpa

Potsdam – Auch im kommenden Jahr können Ärzte in Brandenburg wieder Ansiedlungsprämien in Anspruch nehmen, wenn sie in unterversorgten Regionen eine Praxis eröffnen oder übernehmen. Für 2019 seien 21 Förderregionen ausgewählt worden, teilten die Verbände der Krankenkasen und die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg heute mit. Zu den Förderregionen für Hausärzte gehören etwa Eisenhüttenstadt, Guben, Lübben und Schwedt.

Seit 2006 seien in Brandenburg 67 Praxen auf dem Land mit einer Gesamtsumme von 2,76 Millionen Euro gefördert worden, berichtete die Kassenärztliche Vereinigung. Mehr als eine Million Euro davon wurden als Investitionszuschüsse gezahlt; auf insgesamt 1,75 Millionen Euro summierten sich Zuschüsse in den Fällen, in denen die Praxen anfangs nicht genügend Umsatz machten.

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Gefördert wurden insgesamt 57 Hausarztpraxen sowie sechs Kinderärzte, drei Augenärzte und ein Frauenarzt. Dabei ging es um 40 Übernahmen, 22 Neugründungen und fünf Zweigpraxen, die jeweils mit bis zu 55.000 Euro unterstützt werden. Auch die Ausbildung Hunderter Medizinstudenten sowie die Weiterbildung der Ärzte erhielten Förderung.

Zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung auf dem Land will Brandenburgs Landes­regierung von 2019 an pro Jahr 100 Brandenburg-Stipendien an Medizinstudenten vergeben. Die angehenden Ärzte sollen mit einem Stipendium in Höhe von 1.000 Euro monatlich motiviert werden, sich für fünf Jahre zur Arbeit in Landarztpraxen zu verpflichten. Bei einer Verpflichtung zur Arbeit in brandenburgischen Krankenhäusern sollen es 500 Euro monatlich sein. Zudem werden 20 zusätzliche Weiterbildungsstellen für Fachärzte finanziert. © dpa/aerzteblatt.de

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