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Experten wollen mehr Schutz gegen sexuelle Übergriffe im Netz

Donnerstag, 12. April 2018

Hannover – Nach Ansicht der Beschwerdestelle jugendschutz.net sollen Betreiber von Onlinediensten mehr gegen sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche tun. „Firmen sollten ihre Dienste so gestalten, dass es dort für Kinder und Jugendliche keine Risiken gibt“, sagte Sarah Dobner, Mitarbeiterin von jugendschutz.net, bei einer Fachtagung in Hannover.

Dort tauschten sich rund 90 Fachkräfte aus Jugendarbeit und Schule über das Thema „Sexuelle Übergriffe im Internet“ aus. Jugendschutz.net ist das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Jugendschutz im Internet mit Sitz in Mainz.

Laut Dobner begegnen jungen Nutzern vor allem bei Kommunikationsplattformen sowie Onlinespielen und Messenger-Apps sexuelle Übergriffe. Expertin Dobner verwies auf Ergebnisse einer Befragung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) von Jugendlichen der neunten Jahrgangsstufe.

Beim Niedersachsensurvey gaben 2017 15 Prozent der Befragten an, im Internet schon einmal mit Nacktfotos und Gesprächen über Sex konfrontiert worden zu sein. Sechs Prozent erhielten im Internet Aufforderungen zu sexuellen Handlungen. © dpa/aerzteblatt.de

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