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Politik

Laumann: Zusätzlicher Coronaimpfstoff für Hochwassergebiete

Donnerstag, 22. Juli 2021

Der Ge­sund­heits­mi­nis­ter von Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann (CDU). /picture alliance, Jonas Güttler

Düsseldorf – Zusätzliche Impfmöglichkeiten sollen die Menschen in den Hochwassergebieten von Nordrhein-Westfalen vor der Ausbreitung des Coronavirus schützen.

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„Wir haben allen Gesundheitsämtern gesagt, sie kriegen zusätzlich auch Impfstoff von Johnson & Johnson, den man ja nur einmal impfen muss und der sich deshalb in dieser Situation auch besonders gut eignet“, sagte NRW-Ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Laumann (CDU) heute im WDR. In der Städteregion Aachen würden auch Impfbusse eingesetzt.

In besonders betroffenen Regionen wie dem Kreis Euskirchen oder dem Rhein-Sieg-Kreis liege die Corona­inzidenzzahl derzeit deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Momentan gebe es keine Anzeichen dafür, dass sich das ändern könnte. „Aber klar ist ja, wenn Menschen eng zusammenrücken, ist ja die Ansteckungs­gefahr höher als wenn sie weiter auseinander sind“, sagte Laumann.

„Uns berichten die örtlichen Impfzentren, dass sie die Lage im Griff haben“, sagte Laumann. Natürlich könnten sich die Menschen auch nach wie vor in Arztpraxen impfen lassen – mit Unterstützung der Kassen­ärztlichen Vereinigung sei dafür gesorgt, dass die medizinische Versorgung überall gewährleistet ist. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #722364
ti16ja12sa29
am Freitag, 23. Juli 2021, 10:27

Politik - Aktionismus anstatt medial geräuschloser Sacharbeit

Wichtig ist doch ein nüchternes Herangehen. Die Coronaimpfung ist wichtig, kein Zweifel. Aber ist nicht aktuell aus epidemiolgischer Sicht vorrangig das Augenmerk dem Schutz der Bevölkerung mit Impfungen gegen Tetanus, Cholera, ggf. Ruhr in einer strukturierten Form zu gewährleisten. zumal die Arztpraxen in dieser Region auch in erheblichem Maße von Zerstörung betroffen sind?
Es ist kaum noch auszuhalten, wie die Politiker und Verwaltungen nur immer auf mediale Reize hin agieren, statt in Ruhe ihre Arbeit zu machen. Ich verweise auf ein Interview mit dem Bürgermeister von Grimma zu den Lehren aus den Flutfolgen 2002. Warum muss alles immer so aufgebauscht werden?
Ruhige und medial geräuschlose Sacharbeit ist gefordert.
Hier empfehle ich das Interview mit dem Bürgermeister von Grimma im zdf am 20.7.21
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/hochwasser-katastrophe-hilfe-grimma-100.html

Avatar #621880
Puls123
am Donnerstag, 22. Juli 2021, 22:20

peinlicher geht immer

nach laughing laschet nun labering Laumann, danke CDU für 20 Jahre Miss Wirtschaft!
Avatar #667904
meerwind7
am Donnerstag, 22. Juli 2021, 15:22

Noch eins drauf?

Sehr "verständnisvoll", den ohnehin schon geschädigten Menschen nun auch den schlechteren Impfstoff anzubieten.

Im Übrigen ist die große Mehrzahl der Leute in diesen Landkreisen gar nicht von Hochwasser betroffen. Die Geschädigten wiederum haben keine Zeit, sich erst mal mit Impfnebenwirkungen eine Tag ins Bett (soweit vorhanden) zu legen, und ohne Auto und ohne Straße ist ggf. auch der Ort der Impfung schwer erreichbar.
LNS

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