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Politik

Bayernweite „Telenotärzte“ sollen ab Mitte 2022 bei Notfällen helfen

Freitag, 14. Februar 2020

/dpa

München – Ab Mitte 2022 sollen Telenotärzte in ganz Bayern die Behandlung von Not­fallpatienten verbessern. Die Einführung sei auf einem guten Weg, sagte Innen­minister Joachim Herrmann (CSU) gestern in Straubing.

„Aktuell werden unter anderem die notwendigen Änderungen im Bayerischen Rettungs­dienstgesetz erarbeitet.“ Das Projektteam zur Einführung des „Telenotarztes“ werde vo­raussichtlich im Juli dieses Jahres seine Arbeit in Straubing aufnehmen. „Ohne die Unter­stützung Straubings wäre eine bayernweite Entwicklung nicht möglich gewesen.“

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Konkret sieht das Konzept wie folgt aus: Mit Einverständnis des Patienten kann der Rettungsdienst, bevor der Notarzt eintrifft, Fotos, Videos und medizinische Werte wie ein EKG an Telenotärzte etwa in den Leitstellen übertragen. Diese können dann Anweisungen für die Behandlung der Patienten geben und Medikamente anordnen.

Herrmann betonte, dass die flächendeckende Versorgung der bayerischen Bevölkerung mit notärztlichen Leistungen auch ohne Telenotarzt sichergestellt ist. „Die Besetzungs­quote der bayerischen Notarztstandorte betrug letztes Jahr 96,8 Prozent. Zur weiteren Optimierung soll mittelfristig eine Notarztbedarfsstudie in Auftrag gegeben werden.“ © dpa/aerzteblatt.de

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