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Politik

Spahn will gesündere Lebensmittel notfalls per Gesetz erzwingen

Donnerstag, 31. Januar 2019

/dpa

Düsseldorf – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) hat im Kampf gegen Übergewicht in der Bevölkerung mit gesetzlichen Maßnahmen gedroht. „Wir werden die Reduktion von Salz, Fett und Zucker in den Lebensmitteln überprüfen und, wenn es keine Verbesserungen gibt, gesetzlich eingreifen“, sagte Spahn der Rheinischen Post. Darüber sei er mit seiner Parteikollegin, Ernährungsministerin Julia Klöckner, „sehr einig“.

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Spahn nannte es entscheidend, dass die Industrie den Zucker reduziere und die Menschen ihre Ernährung veränderten. „Das Ziel, Zucker, Salz und Fette langfristig zu reduzieren, ist richtig und wird durch Selbstverpflichtungen der Industrie auch angegangen.“

Im Dezember hatte das Bundeskabinett die „Nationale Reduktions- und Innovations­strategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten“ verabschiedet. Klöckner hatte dazu erklärt, um die Reduktion der Zucker-, Fett- und Salzgehalte in bestimmten Nahrungsmitteln bis 2025 zu erreichen, werde anstatt eines Gesetzes auf die Selbstverpflichtung von Industrieseite gesetzt. © kna/aerzteblatt.de

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