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EU-Parlament richtet Sonderausschuss für Krebs ein

Montag, 20. Januar 2020

/picture alliance, Philipp von Ditfurth

Brüssel – Das EU-Parlament richtet einen Sonderausschuss zur Krebsbekämpfung ein. „Wir wollen den Menschen einen europäischen Mehrwert bei Prävention, Diagnose, Nach­behandlung und sozialen Rechten aufzeigen und ihnen konkret helfen“, sagte der CDU-Europaabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der Europäischen Volkspartei, Peter Liese, am Montag in Brüssel.

In dem Ausschuss sollen alle Kräfte im Kampf gegen den Krebs gebündelt werden, so der EU-Abgeordnete. Das heißt, Parlamentarier aus allen relevanten Ausschüssen wie etwa dem Gesundheits-, Forschungs-, Beschäftigungs, Sozial- und Binnenmarktausschuss sind zuge­lassen. Außerdem soll es Anhörung mit Experten und Patienten geben.

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Auch wenn einige Themen in der Kompetenz der Mitgliedstaaten lägen, so Liese, wie etwa die Organisation der Krankenhäuser oder die Frage, welche Therapie finanziert werde, sei es wichtig sich für die Interessen der Patienten einzusetzen. Offiziell werde das Plenum die Einrichtung des Sonderausschusses kommende Woche beschließen.

Am internationalen Weltkrebstag (4.2.) wird die EU-Kommission offiziell die Konsultation zum Europäischen Plan zur Bekämpfung von Krebs starten. Der Plan soll Ende dieses Jahres vorgestellt werden. Im Sonderausschuss will das EU-Parlament Erwartungen an diesen Plan formulieren. © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #107994
Adolar
am Dienstag, 21. Januar 2020, 10:08

Hervorragend. Eine wesentliche Aufgabe wird sein,

wie man den Tabak- und Schnapsfabrikanten die durch ihre Produkte bewirkten Krebsbehandlungskosten aufdrückt, damit die Krankenkassen davon entlastet werden und vielleicht andere, sinnvolle Therapien bezahlen können, die jetzt "zu teuer" sind.
LNS