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Mehr Grippefälle in Baden-Württemberg

Freitag, 20. Dezember 2019

/Subbotina Anna, stockadobecom

Stuttgart – In Baden-Württemberg sind in diesem Jahr bislang mehr Grippefälle gemeldet worden als zur gleichen Zeit 2018. Seit Beginn der Grippesaison im Oktober wurden dem baden-württembergischen Landesgesundheitsamt (LGA) 260 Erkrankungen übermittelt, wie das Regierungspräsidium Stuttgart mitteilte.

2018 waren es im selben Zeitraum 190. Der Höhepunkt der Grippewelle stehe demnach noch aus, die meisten Menschen erkranken üblicherweise im Februar und März. Den An­gaben zufolge wurden für die vergangene Grippesaison fast 20.000 Fälle gemeldet.

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Erkrankungen gebe es in dieser Saison bislang in allen Stadt- und Landkreisen sowie bei Menschen allen Alters. Ge­sund­heits­mi­nis­ter Manne Lucha (Grüne) riet zur Grippeimpfung vor allem für Ärzte und Pfleger, da diese eine besondere Verantwortung für ihre Patienten hätten. Eine Impfung sei derzeit noch sinnvoll, da die Grippewelle ihren Höhepunkt noch nicht erreicht habe, sagte LGA-Leiterin Karlin Stark laut Mitteilung.

Vorgestern starb in Baden-Württemberg ein vier Jahre altes Kind an der Grippe. Es war nicht geimpft und litt nach Angaben des Stuttgarter Regierungspräsidiums an mehreren Vorerkrankungen. Zuvor war schon ein über 80 Jahre alter Mann an den Folgen der Influ­enza gestorben.

Bei den Zahlen handelt es sich lediglich um die gemeldeten Fälle. Das Regierungsprä­si­dium geht davon aus, dass die Dunkelziffer sowohl der Erkrankungen, als auch der Ster­be­fälle deutlich höher liegt. © dpa/aerzteblatt.de

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