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Förderorganisationen für Herz-Kreislauf­forschung schließen sich zusammen

Freitag, 25. Juni 2021

/peterschreiber.media, stock.adobe.com

Berlin – Die Herz-Kreislauf-Forschung bündelt weltweit ihre Kräfte: Elf große Förderorganisationen haben sich dazu zum „Global Cardiovascular Research Funders Forum“ (GCRFF) zusammengeschlossen. Die Orga­nisationen stammen aus Australien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, den Niederlanden, Schweden und den USA.

Für Deutschland ist das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) Mitglied im GCRFF. Das Sekretariat des GCRFF hat seinen Sitz in Lon­don bei der British Heart Foundation (BHF).

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Die Organisationen wollen zunächst die jeweils geförderten Projekte in einer gemeinsamen Datenbank erfassen. Dies soll dazu beitragen, die weltweite Forschungsförderung im Herz-Kreislauf-Bereich trans­parenter zu machen und als Basis strategischer Empfehlungen dienen.

Außerdem will das Forum Forschende dabei unterstützen, große länderübergreifende klinische Studien zu planen und durchzuführen, die in einem einzelnen Land nicht durchführbar wären. „Es ist eine ein­malige Chance, mit einem weltweiten Ansatz Probleme von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu lösen, Lücken in der Forschungsförderung zu identifizieren und diese perspektivisch zu füllen“, sagte Thomas Eschenhagen, der die Aktivitäten des DZHK koordiniert.

Interessierte Forscher der Mitgliedsländer können dazu Ideenskizzen beim GCRFF-Sekretariat einreichen, das einen unabhängigen Begutachtungsprozess organisiert, der über eine ideelle Unterstützung durch das GCRFF entscheidet. Jede Mitgliedsorganisation entscheidet dann selbst, ob sie die Studie in ihrem Land auch finanziell unterstützt.

Die Einrichtungen stellen nach eigenen Angaben jährlich gemeinsam mehr als 600 Millionen US-Dollar für die Forschung bereit. © hil/aerzteblatt.de

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