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Hochschulen

Kampagne überzeugt Mitarbeiter am Universitätsklinikum des Saarlandes von Grippeimpfung

Mittwoch, 13. März 2019

/dpa

Homburg – Das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) konnte mit einer Informa­tions­­kampagne die Zahl der gegen Grippe geimpften Mitarbeiter gegenüber der Influen­zasaison 2017/2018 verdreifachen.

„Die schwere Grippewelle im Frühjahr 2018 war für alle Krankenhäuser deutschlandweit eine sehr große Herausforderung“, erklärte der ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzen­de des UKS, Wolfgang Reith. Neben den an Influenza erkrankten Patienten in den Kranken­häusern traf die Viruserkrankung vor allem die Belegschaft.

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„Auch bei uns fielen in dieser Zeit zahlreiche Mitarbeiter krankheitsbedingt aus, die ver­bliebenen Kollegen mussten die Auswirkungen der Grippewelle kompensieren“, erläuterte Reith. Aus diesen Erfahrungen heraus initiierte Reiths Amtsvorgänger Bernhard Schick noch im späten Frühjahr 2018 eine Werbekampagne für die betriebliche Grippeschutz­impfung am UKS. 

„Wir verzeichnen in jeder Impfsaison einen guten Zuspruch. Denn die Impfung ist ein probates Mittel, um sich gegen die Influenza zu wappnen, und bei uns geht diese Schutzimpfung schnell und ohne großen Aufwand“, erklärte die leitende Betriebsärztin Christina Baum.

Die Zahl der intern gegen Grippe Geimpften lag im Vorjahr im UKS bei rund 500 Beschäf­tigten. „Das entspricht den Werten, die auch unsere betriebsärztlichen Kollegen an anderen Universitätsklinika verzeichnen“, so Baum. Nach den Erfahrungen 2017/2018 wollte die Klinik die Impfquote jedoch erhöhen.

Es entstand eine Kampagne, die vor allem durch ein Kampagnenmaskottchen „VRED“ die Mitarbeiter direkt ansprach, einem Fell tragenden, blauen abstrahierten Grippevirus mit großen Augen und spitzen Zähnen. VRED tauchte zunächst ohne Vorankündigung und ohne Zusammenhang auf Plakaten im ganzen Gelände auf.

Die Mitarbeiter rätselten über den Hintergrund und fragten sich, wofür die Figur stehen könnte. Kurz darauf folgte die Auflösung und VRED wurde genutzt, um die Botschaft zu verbreiten: Die Influenza wird wieder kommen und mit der Grippeschutzimpfung kann man sich vor einer Erkrankung gut schützen.

Ein weiterer wichtiger Punkt waren laut der Klinik Kollegen, die sich als Kampagnen­botschafter bereitgestellt hatten und dem Thema auf weiteren Plakaten und großen Werbewänden auch ein konkretes, menschliches Gesicht gaben.

Als letztes Highlight wurde unter dem Motto „Wer impft, gewinnt“ ein Gewinnspiel bekanntgegeben, an dem jeder mit der Impfung teilnehmen konnte.  Laut der Klinik konnten in dieser Impfsaison am UKS bislang mehr als 1.520 Beschäftigte gegen die Grippe geimpft werden. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Mittwoch, 13. März 2019, 22:40

Asozial

ist ihr hier verbreiteter "Mundstuhl"...
Angenommen, ein*e nicht geimpfte Klinikangestellte*r infiziert eine Ihnen nahestehende, ebenfalls ungeimpfte Person mit durchaus möglichen letalen Folgen - würden Sie wohl darauf verzichten, der Klinik fehlerhaft Verhalten vorzuwerfen?
Mir graut jedesmal, wenn ich bei Besuchen in Altenheimen oder Kliniken schon sehe, dass 9 von 10 Besuchern mitten in der Grippesaison die aufgestellten Desinfektionsmittelspender nicht benutzen und so die von ihnen besuchten Patienten einem für immungeschwächte Menschen lebensbedrohlichen Infektionsrisiko aussetzen.
Eine Freundin meiner Frau, MS-krank und wegen der Therapie nicht impfbar, ist letzten Monat fast gestorben, weil ihre aus Gedankenlosigkeit nicht geimpften Kinder sie mit einer echten Influenza infiziert haben!
Sie können Ihren Reichsbürgerunfug gern sonstwo verbreiten, aber nicht hier!

LNS