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Krankenhäuser in Karachi weisen Patienten ab

Donnerstag, 22. Juli 2021

/picture alliance, ZUMAPRESS.com, PPI

Islamabad – In der pakistanischen Hafenmetropole Karachi müssen Krankenhäuser aufgrund einer massiv steigenden Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 Patienten abweisen. Das teilten Vertreter von Behörden und Spitälern gestern mit.

„Die Situation ist sehr ernst“, sagte ein Sprecher der Provinzregierung von Sindh. Vorgestern seien knapp ein Viertel der Coronatests in der Stadt mit geschätzt 20 Millionen Einwohnern positiv ausgefallen.

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Der Anstieg der Zahl der täglichen Neuinfektionen wird Behörden zufolge von der Delta-Variante ange­trieben, die als besonders ansteckend gilt.

Fast 90 Prozent der neu positiv getesteten Fälle seien dieser Virusmutante zuzuordnen, sagte der Spre­cher weiter. Man fürchte eine weitere Verschärfung der Situation durch die gestern begonnenen musli­mischen Eid-Feiertage, zu denen traditionell Menschen in großer Zahl zusammenkommen.

Vor kurzem wurden in Pakistan in den Virushotspots des Landes erneut teilweise Lockdowns verhängt. Bisher hat das Land fast eine Million Coronainfektionen registriert. Rund 23.000 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. © dpa/aerzteblatt.de

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Andre B.
am Freitag, 23. Juli 2021, 04:53

Pakistan hat aktuell eine niedrigere Inzidenz wie Deutschland

Pakistan hat Stand 22.07.21 mit 7,8 eine deutlich niedrigere 7-Tage Inzidenz wie Deutschland mit 12,2.

>>> https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/

Auch die Anzahl der täglich Verstorbenen pro 1 Million Einwohner ist in Deutschland über die gesamte Pandemie um ein vielfaches höher!

>>> https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&pickerSort=asc&pickerMetric=location&hideControls=true&Metric=Confirmed+deaths&Interval=7-day+rolling+average&Relative+to+Population=true&Align+outbreaks=false&country=PAK~DEU

Wäre es daher nicht deutlich rationaler, wenn etwaige lokale Überlastungen in einer einzigen Stadt nicht der vermeintlichen erhöhten Gefährlichkeit der sogenannten "Delta-Variante" zugeschrieben werden, sondern stattdessen viel eher den quantitativen und qualitativen Unterschieden was die öffentliche Gesundheitsversorgung betrifft?
LNS

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