NewsThemenNahrungsergänzungsmittelNahrungsergänzungs­mittel darf nicht mit „Kater“-Heilung beworben werden
Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Nahrungsergänzungs­mittel darf nicht mit „Kater“-Heilung beworben werden

Montag, 23. September 2019

/ inventart AdobeStock.com

Frankfurt am Main – Ein Nahrungsergänzungsmittel darf nicht als Behandlungsmittel oder zur Vorbeugung eines Alkoholkaters beworben werden. Das hat das Oberlandesge­richt Frankfurt (OLG) in einem heute veröffentlichten Urteil entschieden (Az. 6 U 114/18).

„Informationen über ein Lebensmittel dürfen diesem keine Eigenschaften der Vorbeu­gung, Behandlung oder Heilung einer menschlichen Krankheit zuschreiben oder den Ein­druck die­ser Eigenschaft entstehen lassen“, so das OLG unter Verweis auf Vorgaben der Lebensmittel­informationsverordnung (LMIV).

Anzeige

Nach Ansicht des OLG handelt es sich bei einem „Kater“ um eine Krankheit. Darunter sei jede, auch eine geringfügige oder vorübergehende Störung der normalen Beschaffenheit oder der norma­len Tätigkeit des Körpers zu verstehen. Dabei sei nicht maßgeblich, dass die Symptome eines „Katers“ regelmäßig von selbst verschwinden und keine ärztliche Be­hand­lung nötig sei.

Vor dem Gericht hatte ein Verein gegen die Werbeaussagen des Betreibers eines „Anti Hang­over Drinks“ geklagt. Nachdem das Landgericht Frankfurt der Klage stattgab, bestä­tigte das OLG diese Entscheidung im Berufungsverfahren. Das Urteil ist nicht rechts­kräf­tig. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS