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Politik

Politik will die Wissenschafts­kommunikation stärken

Montag, 6. Januar 2020

/bimbim, stock.adobe.com

Berlin – Die Große Koalition möchte die Wissenschaftskommunikation intensivieren. Das sieht ein Antrag der Fraktionen von CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag vor. Die Abgeordneten fordern, die Wissenschaft dabei zu unterstützen, sich einer möglichen Spaltung der Bevölkerung in wissenschaftsaffine und wissenschaftsferne Bürger entgegenzustellen. Dazu soll eine intensivere Wissenschaftskommunikation einer breiten Öffentlichkeit die Ergebnisse von Forschung, ihre praktische Anwendung, wissenschaftliche Fragestellungen und Methoden vermitteln und vor allem Aufklärung leisten.

Konkret fordern die Abgeordneten unter anderem

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  • Institutionen wie das „Haus der kleinen Forscher“ weiter finanziell abzusichern, um Kinder und Jugendliche an natur- und technikwissenschaftliche Fragestellungen heranzuführen und erste Grundlagen für den Austausch über Wissenschaft zu legen.
  • Die Errichtung eines Netzwerks von Senior-Scientists für die Vermittlung von Wissenschaft sei zu prüfen.
  • Die Wissenschaftskommunikation als Basis der reflektierten Auseinandersetzung mit Ergebnissen der Wissenschaft in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung sei verstärkt zu fördern.
  • Das Programm zur Förderung von Citizen-Science sei so weiterzuentwickeln, dass Bürgerwissenschaftler auch beim Festlegen von Themen und Agenden und der konzeptuellen Weiterentwicklung kontinuierlich beteiligt werden.
  • Der Wissenschaftsrat sei bei seiner Bestandsaufnahme zur Situation der Wissenschafts­kommunikation in Deutschland und bei der Ausarbeitung von konkreten Empfehlungen zur Stärkung und Weiterentwicklung der Wissenschaftskommunikation an den Hochschulen und in den Forschungseinrichtungen zu unterstützen.
  • Mit den Mitgliedern der Allianz der Wissenschaftsorganisationen seien Gespräche darüber aufzunehmen, wie Wissenschaft und Medien gemeinsam Leitsätze und Konzepte für gute Wissenschaftskommunikation erarbeiten könnten.
  • Die Akteure des Wissenschaftssystems seien bei ihren Anstrengungen zu begleiten, durch gute Wissenschaftskommunikation die positive Sichtbarkeit von Frauen in der Wissenschaft und Forschung zu erhöhen.
© hil/aerzteblatt.de

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