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Ausland

Schweden hebt Besuchsverbot in Altersheimen auf

Mittwoch, 16. September 2020

/dpa

Stockholm – In Schweden dürfen Bewohner von Altersheimen bald wieder von ihren Angehörigen besucht werden. Ein entsprechendes und seit fast sechs Monaten geltendes Besuchsverbot für die Heime werde zum 1. Oktober aufgehoben, gab Sozialministerin Lena Hallengren gestern auf einer Pressekonferenz in Stockholm bekannt.

Das Verbot sei für viele Ältere und ihre Angehörige die wohl weitreichendste Beschränkung der Coronakrise gewesen, im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 aber notwendig gewesen, sagte Hallengren. Der Leiter der nationalen Gesundheitsbehörde Folkhälso­myndigheten, Johan Carlson, mahnte jedoch an, dass es jetzt zu keinem Besucheransturm auf die Heime kommen dürfe.

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Im Gegensatz zu Deutschland, seinen skandinavischen Nachbarn und vielen weiteren Ländern hatte Schweden mit vergleichsweise lockeren Maßnahmen auf die Coronakrise reagiert. Schulen, Restaurants und Geschäfte waren durchweg offen geblieben, allerdings galten besagtes Verbot von Heimbesuchen sowie eine Beschränkung von öffentlichen Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmern.

Der schwedische Sonderweg hatte international für Schlagzeilen gesorgt, jedoch auch mit sich gebracht, dass die Schweden im Vergleich etwa zu Dänemark, Norwegen und Finnland deutlich höhere Infektions- und Todeszahlen zu verkraften hatten. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #759489
MITDENKER
am Mittwoch, 23. September 2020, 22:29

Ja, Schweden als Vorbild

@Informatiker:
Vielleicht bantwortet dieser Artikel Ihre Frage:

https://www.krone.at/2234900

Daraus:
"21.09.2020 18:29 |

Neuinfektionen sinken
Warum hat Schweden keine zweite Corona-Welle?

Schweden ist derzeit laut EU-Statistik das einzige Land der Union, in dem seit Sommerbeginn die Zahl der wöchentlichen Corona-Neuinfektionen pro Kopf kontinuierlich rückläufig ist. Genau erklären können sich die Experten in Stockholm dieses Phänomen auch nicht. Sie sehen darin aber eine Bestätigung der auf Langfristigkeit angelegten nationalen Covid-Strategie."
Avatar #804611
Informatiker
am Donnerstag, 17. September 2020, 23:44

Schweden als Vorbild?

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wenn man Schweden als leuchtendes Vorbild darstellt. Norwegen, Finnland und Schweden kann man von der Bevölkerungsstruktur recht gut vergleichen, es gibt jeweils ein oder zwei große Städte, ansonsten verteilt sich die Bevölkerung auf das weite Land. Norwegen und Finnland haben je gut 5 Mio. Einwohner, Schweden gut 10 Mio. Laut den Daten von heute, 17.09.2020, der John Hopkins Univ.,
https://coronavirus.jhu.edu/map.html, sind am Corona-Virus verstorben:
* Norwegen 266
* Finnland 339
* Schweden 5.864
und zum Vergleich
* Deutschland 9.376 bei gut 83 Mio. Einwohnern.
Avatar #759489
MITDENKER
am Donnerstag, 17. September 2020, 12:37

Ein Bravo den tapferen Schweden!

Ohne die Schweden hätten wir keine "Kontrollgruppe". Alle anderen sind brav wie die Lemminge der WHO und den anderen Regierungen hinterher gelaufen.
Mit ca. 5300 Covid-Toten steht Schweden - bezogen auf Todesfälle pro 100000 Einwohne an Covid-19 -deutlich besser da als die Länder mit heftigen Restriktionen, Ausgangssperren, Schulschließungen und Lockdown, z.B. Peru, Spanien, Frankreich, Italien etc. etc.
Und die "Verschwörungstheoretiker" vom Imperial College stehen blamiert da, haben sie nicht doch 40 Millionen Tote prophezeit, wenn wir nichts unternehmen? Der Chef vom Imp.College war im Unterhaus sehr geknickt, als man ihn auf das Schweden-Beispiel ansprach. Dabei war schon am Beispiel der DIAMOND PRINCESS klar, dass es so schlimm nicht werden wird. Aber nur wenn man ein bißchen nachgedacht hat...anstatt mit unsinnigen und falschen Modellrechnungen Panik zu erzeugen um letztlich die Weltwirtschaft an die Wand zu fahren.
Man erinnere sich:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ohne-gegenmassnahmen-bis-zu-40-millionen-corona-tote-116549/
LNS

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