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Zahl der Drogentoten in den USA erstmals seit langem gesunken

Donnerstag, 18. Juli 2019

/Opioid Victor Moussa, stock.adobe.com

Washington – In den USA ist die Zahl der Drogentoten durch Überdosis zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten zurückgegangen. 2018 sei die Opferzahl um 5,1 Prozent gesun­ken, teilten die US-Gesundheitsbehörden gestern mit.

Starben 2017 demnach mehr 72.200 Menschen an einer Überdosis, waren es im ver­gan­genen Jahr nur noch knapp 68.600. Dieser Wert liegt aber deutlich höher als im Jahr 1999, als knapp 16.850 Menschen an einer Überdosis starben. Seitdem stieg die Opfer­zahl in jedem Jahr an.

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Der Leiter der US-Gesundheitsbehörde HHS, Alex Azar, erklärte, die jüngsten Zahlen würden die Wirksamkeit des Kampfes gegen die Opioidkrise und Drogenabhängigkeit im Allgemeinen zeigen.

Er warnte zugleich, mit einem schnellen Ende der Krise sei nicht zu rechnen. Die Opioid­krise in den USA ist unter anderem auf das massenhafte Verschreiben opioid­haltiger Schmerzmittel zurückzuführen. © afp/aerzteblatt.de

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