ThemenSchuleCOVID-19 in Schulen: Keine Pandemie-Treiber
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Kontaktpersonen von COVID-19-Fällen in Schulen wurden laut einer Untersuchung des Gesundheitsamtes Frankfurt nur in seltenen Fällen infiziert. Schulen und Schüler sind bei Einhaltung der Hygienemaßnahmen demnach nicht die „Treiber“ der SARS-CoV-2-Pandemie.

Foto: Halfpoint/stock.adobe.com
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Wie in anderen Ländern kam es ab Oktober 2020 auch in Deutschland zu einer zweiten Welle der COVID-19-Pandemie mit einer sehr starken Zunahme der SARS-CoV-2-Meldungen, mit Höchstwerten von über 20 000 Meldungen von SARS-CoV-2-positiv Getesteten pro Tag. Damit lagen die Spitzenwerte mehr als vierfach über den maximalen Meldezahlen während der ersten Welle im Frühjahr (10. April 2020: 5 323) (1, 2).

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Der ab 2. November 2020 bundesweit geltende Teil-Lockdown mit Schließung von unter anderem Kultur-, Freizeit-, Sport-, Gastronomiebetrieben und Messen, einem Verbot des Freizeit- und Amateursportbetriebs sowie dem Aufruf, Kontakte zu anderen Personen zu reduzieren (3), führte bis Ende November 2020 zu einem Abflachen der Kurve, aber nicht zur erwünschte Abnahme der Neuinfektionen (1, 2).

Unter der Hypothese, dass Kinder und Schulen die Treiber der Pandemie sind und es dort zu vielen unerkannten Übertragungen kommt, wurde diskutiert, Schulen ebenfalls zu schließen bzw. auf Fernunterricht umzustellen. Doch ist das erforderlich?

Bei Kontakt kostenloser Test

Das Gesundheitsamt Frankfurt hat systematisch Kontaktpersonen von COVID-19-Fällen in Schulen auf SARS-CoV-2 untersucht. Die seit Ende der Sommerferien bis zur 45. Kalenderwoche erhobenen Daten werden hier mit der Frage bislang unerkannter Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 in Schulen vorgestellt und diskutiert.

Bei Meldungen von positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Schülern oder Mitarbeitern (Erzieher, Lehrer, Hausmeister, Integrationshelfer) ermittelte das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und bot diesen kostenlose Tests auf SARS-CoV-2 an. Die Testungen wurden fünf bis sieben Tage nach dem Kontakt mit dem Indexfall durchgeführt, die Teilnahme war freiwillig. Hatten sich positiv getestete Schüler (Indexfälle) in ihrer infektiösen Phase in der Klasse aufgehalten, wurde den anderen Schülern aus der Klasse und den diese Klasse unterrichtenden Lehrern eine Testung angeboten. Waren Lehrkräfte Indexfälle, wurden den von diesen Lehrern unterrichteten Klassen sowie anderen Lehrern, die mit dem Indexfall entsprechenden Kontakt hatten, die Testung angeboten. Zunächst wurden die direkten Sitznachbarn der Kinder (zunächst vier, dann inklusive der diagonal dazu sitzenden Kinder acht) in Quarantäne geschickt. Die übrigen Kinder mit (fraglichem) Kontakt zum Indexfall konnten mit Mund-Nasen-Bedeckung weiter die Schule besuchen. In Schulen mit im Klassenraum bestehender und umgesetzter Maskenpflicht wurden keine Quarantäne-Maßnahmen vorgenommen.

Die Rachenabstriche wurden von Teams von Rettungsdiensten (Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter Samariter Bund) in der Einrichtung entnommen und im Bioscientia Institut für medizinische Diagnostik beziehungsweise im Institut des DRK-Blutspendedienstes Frankfurt mittels PCR (4) untersucht. Im Ergebnis wurden seit Schulbeginn nach den Sommerferien in Hessen in Frankfurt am Main positiv auf SARS-CoV-2 getestete sogenannte „Indexfälle“ aus 67 Schulen (inklusive ein Hort) gemeldet. Damit hatten 55 von 177 (31 Prozent) der allgemeinbildenden Schulen und elf der 23 (48 Prozent) Berufsschulen (mindestens) einen Indexfall.

Niedrige Zahl positiv Getesteter

Unter den oben genannten Bedingungen wurden von der 35. bis 46. Kalenderwoche insgesamt 2 990 PCR-Tests bei Kontaktpersonen vorgenommen, darunter bei 601 Erwachsenen und 2 389 Schülern. 1,0 Prozent der erwachsenen Kontaktpersonen und 2,1 Prozent der Schüler-Kontaktpersonen wurden positiv auf SARS-CoV-2 getestet. In den allgemeinbildenden Schulen wurden circa 0,85 Prozent der Erwachsenen und 1,8 Prozent der Schüler-Kontaktpersonen positiv getestet, in den Berufsschulen lag die Rate höher: 1,5 Prozent Erwachsene und 4,8 Prozent Jugendliche/junge Erwachsene. (Tabelle 1). Der Vergleich der aktuellen Daten nach den Herbstferien in Hessen, also ab der 43. Kalenderwoche mit denen der 35. bis 42. Kalenderwoche, zeigt eine leichte Abnahme des Anteils der SARS-CoV-2-positiv getesteten erwachsenen Kontaktpersonen von 1,1 Prozent auf 0,8 Prozent, während der Anteil der positiv getesteten Schüler-Kontaktpersonen von 1,8 Prozent auf 3,9 Prozent zunahm.

Ergebnisse der Testungen von Kontaktpersonen zu Indexfällen in 67 Schulen in Frankfurt am Main – Kalenderwochen 35 bis 45
Tabelle 1
Ergebnisse der Testungen von Kontaktpersonen zu Indexfällen in 67 Schulen in Frankfurt am Main – Kalenderwochen 35 bis 45

Pro Indexfall wurde ein „Vorgang“ generiert. In den 67 Schulen gab es 87 „Vorgänge“. Pro Vorgang wurden im Mittel 7,1 Erwachsene und 27,5 Kinder/Jugendliche getestet und im Mittel 0,07 erwachsene Kontaktpersonen und 0,59 Kinder/Jugendliche positiv getestet (Median 0), also deutlich weniger als eine weitere positiv getestete Person pro Indexfall. Der Maximalwert von elf positiv getesteten Fällen unter Schülern trat in einer Berufsschule auf, in anderen Berufsschulen gab es keine vergleichbaren Probleme (Tabelle 2). In den 177 allgemeinbildenden und 23 beruflichen Schulen in Frankfurt am Main wurden im Jahr 2019 insgesamt 96 187 Schüler von 6 969 Lehrern unterrichtet (5, 6). In diesen Schulen wurden im Rahmen von Kontaktpersonen-Untersuchungen in den Kalenderwochen 35 bis 45 insgesamt 601 Mitarbeiter und 2 389 Schüler auf SARS-CoV-2 getestet, das entspricht insgesamt 8,6 Prozent der Lehrer und 2,5 Prozent der Schüler. Bei sechs (1 Prozent) der getesteten erwachsenen Kontaktpersonen und 51 (2,1 Prozent) der getesteten Schüler-Kontaktpersonen wurde im Rachenabstrich SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bezogen auf alle Lehrer und Schüler wurden in den elf Wochen der vorgestellten Kontaktpersonen-Untersuchung 0,09 Prozent der Lehrer und 0,05 Prozent aller Schüler positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Zusammenstellung der pro Vorgang (in einigen Schulen mehrere Vorgänge) getesteten Erwachsenen- und Kinder/Jugendlichen-Kontaktpersonen sowie der pro Vorgang positiv getesteten Kontaktpersonen
Tabelle 2
Zusammenstellung der pro Vorgang (in einigen Schulen mehrere Vorgänge) getesteten Erwachsenen- und Kinder/Jugendlichen-Kontaktpersonen sowie der pro Vorgang positiv getesteten Kontaktpersonen

In Frankfurt am Main nahm die 7-Tages-Inzidenz von 15 bis 26/ 100 000 in den Kalenderwochen 35 bis 39 auf 200 bis 291/100 000 in den Kalenderwochen 43 bis 46 zu (7). Trotz des Anstiegs der Inzidenz in der Gesamtbevölkerung auf das zehnfache nahm die „Positivenquote“ bei den untersuchten Lehrern insgesamt, sowie bezogen auf die einzelnen Vorgänge nach den Herbstferien leicht (nicht signifikant) ab, die Positivenrate der untersuchten Schüler nahm von 1,8 Prozent auf 3,9 Prozent, also auf das Doppelte (nicht signifikant) zu. Die Rate der pro Indexfall im Rahmen der Untersuchungen der Kontakt-Schüler positiv getesteten Schüler nahm von 0,54 auf 0,78 Schüler pro Indexfall nach den Herbstferien (nicht signifikant) zu.

Das heisst, auch unter hoher 7-Tages-Inzidenz (> 200/100 000 Einwohner) in der Allgemeinbevölkerung wurde im Rahmen der Untersuchung der Kontaktpersonen von Indexfällen im Schulsetting weniger als ein weiterer SARS-CoV-2-positiver Fall detektiert. Dies und die niedrige Gesamtzahl der positiv auf SARS-CoV-2 Getesteten spricht weder für häufige Übertragungen in Schulen noch für eine erhebliche Dunkelziffer nicht erkannter asymptomatischer, aber infektiöser COVID-19-Infizierter in den Einrichtungen.

Dabei ist darauf hinzuweisen, dass positiv getestete Kontaktpersonen nicht automatisch als Indiz für eine Übertragung in den Schulen selbst gewertet werden können. Nicht nur in der Berufsschule mit den vielen positiv getesteten Schülern wurden bei den Recherchen Kontakte im privaten Umfeld und nicht die direkten schulischen Kontakte als wahrscheinlichste Übertragungswege angegeben. Die Dokumentationen zeigten, dass auch viele Indexfälle sich im familiären oder Freizeitumfeld infiziert hatten.

AHA-Regeln gut umgesetzt

Größere Ausbrüche, „Cluster“, oder ein Super-Spreading-Event, wie es beispielsweise aus einer Schule in Jerusalem (8) beschrieben wurde, wurden in Frankfurt in der betrachteten Zeit nicht festgestellt.

Parallel zur schrittweisen Wiederöffnung der Schulen im Mai/Juni 2020 nach dem Lockdown hatten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Hygiene in 110 Schulen durch Vor-Ort-Begehungen überprüft. Dabei wurden das Vorliegen von auf die Coronasituation angepassten Hygieneplänen, die Einhaltung der Abstandsregeln, die Vorgaben zum Tragen von Masken sowie die Sanitärhygiene betrachtet. Festgestellt wurde, dass die Schulen die AHA-Regeln gut umsetzen. Auch die 2018 im Rahmen einer Umfrage dokumentierten erheblichen Hygienemängel in den Toilettenbereichen (9) waren in fast allen Schulen abgestellt.

Zur Verbesserung der Lüftung in den Schulen wurde im Herbst 2020 die Lüftungsaktion „Frische Luft für frisches Denken“ (erstmals 2018) (10) aktualisiert und erneut in Frankfurter Schulen und KITAS gestartet. Der Kauf und das Aufstellen der von Herstellern intensiv beworbenen und von Elternvertretern geforderten „Luftreinigungsgeräte“ wurde nach fachlicher Bewertung des Gesundheitsamtes auf Grundlage der Stellungnahmen des Umweltbundesamtes und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (11, 12) von der Stadt abgelehnt.

Unter diesen Hygienebedingungen und angesichts fehlender Hinweise auf intensive Übertragungs-geschehen innerhalb der Schulen wurde seit der 43. Kalenderwoche auf die Quarantänisierung der Kontaktpersonen (Sitznachbarn respektive Klasse) verzichtet. In den weiterführenden Schulen galt zu diesem Zeitpunkt bereits eine Maskenpflicht. In den Grundschulen wurde den Kindern der betroffenen Klasse beim Auftreten eines positiven Falles in der Klasse das Tragen von MNS angeordnet. In Ausnahmefällen (meist berufsbildende Schulen mit einem hohen Anteil von sozialen Kontakten unter den oft erwachsenen Schülern) können weitere Maßnahmen erforderlich werden.

In der Gesamtbetrachtung waren die ergriffenen Hygiene-Maßnahmen (AHA+L-Regel), Isolierung des Indexfalles, Anordnung einer Pflicht zum Tragen von Masken bei Kontaktpersonen unter Verzicht auf Quarantänisierung der Kontaktpersonen offenbar geeignet und ausreichend, das Infektionsgeschehen in Schulen einzugrenzen – auch in Zeiten einer sehr hohen 7-Tages-Inzidenz in der Allgemeinbevölkerung. Unsere Untersuchungen der Kontaktpersonen gaben weder belastbare Hinweise auf häufige Übertragungen noch auf eine hohe Dunkelziffer nicht erkannter und asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektionen in den Schulen.

Diese Ergebnisse stimmen mit weiteren aktuellen Ergebnissen aus Deutschland überein:

  • In Hamburg ergab die detaillierte Betrachtung der 372 zwischen den Sommer- und Herbstferien 2020 mit Corona infizierten Schüler, dass sich mindestens 292 (78 Prozent) davon nicht in der Schule, sondern außerhalb infiziert hatten. Lediglich 80 (21,5 Prozent) der Fälle konnten nicht eindeutig auf eine außerschulische Infektion zurückgeführt werden. In dieser Zeit meldeten 171 der 472 Hamburger Schulen Coronainfektionen unter ihren Schülern. In 23 der betroffenen Schulen gab es gleichzeitig mehrere Infektionen. Nur in 17 Schulen hat es vermutlich schulinterne Infektionen gegeben. Eine Erklärung für den geringen Anteil schulinterner und hohen Anteil schulexterner Infektionen könnte darin liegen, dass die Hygieneregeln innerhalb der Schulen wesentlich disziplinierter einhalten werden als außerhalb (13).
  • In den zum Stichtag 18. November 2020 zusammengestellten Daten des unabhängig von etwaigen Infektionssymptomen durchgeführten Routine-Eingangsscreenings von knapp 110 000 Kindern in über 100 Kinderkliniken in Deutschland waren 0,53 Prozent Kinder positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Der Anteil positiv getesteter Kinder und Jugendlicher nahm parallel mit der Zunahme der Inzidenz in der Allgemeinbevölkerung von 0,23 Prozent im September auf 1,8 Prozent im November zu. Dies spricht nicht für eine hohe Dunkelziffer (14, 15).

Die aktuellen RKI-Meldedaten zeigen eine abnehmende Inzidenz in allen Altersgruppen, also auch bei Schülern, der Anteil von Kindern nahm trotz Wiederaufnahme des Unterrichts nach den Herbstferien weiter ab. Nach den Sommerferien war die Inzidenz erst bei den Erwachsenen, dann bei den Schülern angestiegen. Dies spricht dafür, dass nicht die Kinder die Erwachsenen anstecken, sondern umgekehrt (1, 2). Die dem RKI gemeldeten Ausbruchsgeschehen bis August 2020 zeigten, dass Ausbrüche in Schulen eher selten waren (16, 17).

In Übereinstimmung mit weiteren Erfahrungen aus Deutschland und anderen Ländern sind Kinder beziehungsweise Schulen demnach nicht die „Treiber“ der Pandemie, sondern werden selbst (möglicherweise eher im familiären Umfeld) infiziert (18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27). Die Lebensqualität und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich durch die mit der Pandemie verbundenen Kontakteinschränkungen signifikant verschlechtert (28).

Bund und Länder haben die Schulen im Rahmen des „Mini-Lockdowns“ ab 2. November 2020 zu Recht nicht geschlossen (3) und daran auch bei der weiteren Beratung am 25. November 2020 (29) festgehalten. Allerdings sieht der Beschluss vom 25. November 2020 vor, dass nach Positivtestung eines Schülers „eine sofortige Clusterisolation der jeweils vom Gesundheitsamt definierten Gruppe zu Hause ... für zunächst fünf Tage ab dem Diagnosetag des Indexfalls“ erfolgt. Danach erfolgt eine Entscheidungstestung per Antigen-Schnelltest, negativ getestete Schüler werden wieder zum Unterricht zugelassen. Ausweislich unserer hier vorgestellten Daten scheint eine generelle Quarantänisierung von Kontaktpersonen in der Klasse oder von ganzen Klassenverbänden nicht erforderlich. Der Schulbetrieb kann unter Einhaltung der AHA+L-Regeln und gegebenenfalls Anordnung einer Maskenpflicht fortgesetzt werden.

Hygieneoptionen ausschöpfen

Sinnvoller als Quarantänisierung und Testung erscheint, die präventiven Hygienemaßnahmen zu stärken und auch auf den Bereich des Transports zur Schule auszudehnen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) „sieht eine Fülle kreativer und noch nicht genutzter Hygieneoptionen, die ausgeschöpft werden sollten, bevor stereotyp nur der Weg der Verschärfung durch bloße Kontakteinschränkungen eingeschlagen wird“ (30). Beispielsweise sollten zusätzliche Fahrdienste mit effektiver Hygienestruktur genutzt und in jeder Schule aus dem Betreuer-/Lehrer-Kollegium ein Hygienebeauftragter implementiert werden. In der gemeinsamen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V wird festgestellt: „Die Orientierung am besten Interesse der Kinder (siehe Kinderrechtskonvention) ist hierbei oberstes Gebot. Mit angemessenen Maßnahmen des Schutzes und der Hygiene können von außen in die Einrichtung hinein getragene Infektionen nicht gänzlich verhindert, aber eng begrenzt werden und stören dann nicht die Funktion der gesamten Institution“ (31).

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2020; 117 (51, 52): A 2505–8

Anschrift der Verfasser:
Prof. Dr. Ursel Heudorf,
c/o Gesundheitsamt Frankfurt am Main,
Breite Gasse 28, 60313 Frankfurt,
mre-rhein-main@stadt-frankfurt.de

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit5120
oder über QR-Code.

Limitationen der Studie

Bei der vorgestellten Erhebung soll darauf hingewiesen werden,

  • dass es sich um Daten handelt, die durch das Gesundheitsamt bei Kontaktpersonen von COVID-19-Fällen an diesen Schulen im Rahmen der Abarbeitung der COVID-19-Meldefälle und des Ausbruchsmanagements erhoben wurden;
  • dass die Daten aus den im Gesundheitsamt vorhandenen Dokumentationen der einzelnen Vorgänge zusammengetragen wurden, weil die Meldedatei nur die in Frankfurt mit Erstwohnsitz gemeldeten Einwohner umfasst, in Schulen aber auch außerhalb Frankfurts wohnende Lehrer unterrichten, in weiterführenden Schulen auch viele Schüler von außerhalb Frankfurts unterrichtet werden, sodass trotz größter Sorgfalt eine Nichterfassung einzelner Vorgänge nicht sicher ausgeschlossen werden kann;
  • dass nicht auszuschließen ist, dass sich unter den nicht untersuchten Kontaktpersonen weitere mit SARS-CoV-2-Infektion befinden, weil die Untersuchung der Kontaktpersonen freiwillig war, oder diese sich anderweitig testen ließen, was eine gewisse Unterschätzung der Positivenrate der Kontaktpersonen zu Indexfällen bewirken könnte;
  • dass aus einem Positiv-Nachweis nicht automatisch auf eine Infektion innerhalb der Einrichtung geschlossen werden kann, weil in vielen Fällen unklar blieb, wo sich die Indexpersonen und die Kontaktpersonen angesteckt haben.
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Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main: Prof. Dr. med. Heudorf, Dr. med. Steul, Dr. med. Walczok, Prof. Dr. med Gottschalk (Ltg.)
Ergebnisse der Testungen von Kontaktpersonen zu Indexfällen in 67 Schulen in Frankfurt am Main – Kalenderwochen 35 bis 45
Tabelle 1
Ergebnisse der Testungen von Kontaktpersonen zu Indexfällen in 67 Schulen in Frankfurt am Main – Kalenderwochen 35 bis 45
Zusammenstellung der pro Vorgang (in einigen Schulen mehrere Vorgänge) getesteten Erwachsenen- und Kinder/Jugendlichen-Kontaktpersonen sowie der pro Vorgang positiv getesteten Kontaktpersonen
Tabelle 2
Zusammenstellung der pro Vorgang (in einigen Schulen mehrere Vorgänge) getesteten Erwachsenen- und Kinder/Jugendlichen-Kontaktpersonen sowie der pro Vorgang positiv getesteten Kontaktpersonen
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30.Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. Aktuelle epidemiologische Daten unterschiedlicher Studien aus Deutschland lassen die Interpretation zu: Lasst die Schulen und Kitas grundsätzlich offen! https://www.krankenhaushygiene.de/informationen/796
31.Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. Auch unter hohen SARS-CoV-2-Infektionszahlen können Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche geöffnet bleiben, wenn die Hygieneregeln (AHA-L) bei zusätzlichen betrieblich-organisatorischen Maßnahmen eingehalten werden. https://www.krankenhaushygiene.de/pdfdata/2020_11_20_Stellungnahme_DGKH_DAKJ_Kinder.pdf.

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