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Klinikum Emden sieht keine Probleme wegen geschlossenen Kreißsaals

Montag, 7. Oktober 2019

/dpa

Emden – Wegen der Schließung der einzigen Geburtsstation in Emden hat das Klinikum der Stadt am Wochenende zwei Frauen an andere Krankenhäuser verweisen müssen. Eine Gebä­rende sei in Begleitung einer Fachärztin nach Aurich gefahren worden, sagte heute eine Sprecherin des Hans-Susemihl-Krankenhauses. Bei einer anderen Frau habe sich er­wiesen, dass die Geburt doch noch nicht beginnt. Es habe aber in keinem Fall Probleme gegeben.

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Weil es an Hebammen fehlt, hatte das Emder Klinikum erstmals seinen Kreißsaal über das Wochenende geschlossen. Bei durchschnittlich nur ein bis drei Geburten an Wochen­en­den in Emden hält das Krankenhaus dies für vertretbar. Ausweichmöglichkeiten gibt es in Aurich und Leer. Man arbeite daran, die offenen Hebammen-Stellen zu besetzen, hieß es.

Im Emder Klinikum sind in diesem Jahr bislang 511 Babys geboren worden, in Aurich wa­ren es den Angaben nach 959 Babys. Seit mehreren Jahren ist auch die Geburtsstation in Norden geschlossen, seit Anfang des Jahres auch die in Wittmund. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Montag, 7. Oktober 2019, 18:42

"Studie" mit 2 Versuchspersonen?

Diese "Studie" des Klinikum Emden umfasste ganze 2 Schwangere. Was ist, wenn im Notfall eine EPH-Gestose, eine Eklampsie, eine Steißlage, Blutungen, ein Geburtshindernis oder kindliche Probleme bestehen?

Die Entfernung zwischen Emden und Aurich via B210 und A31 beträgt im günstigsten Fall ohne Staus 31 Minuten bei 29.5 km,
via B210 32 Minuten bei 26.8 km,
via L1 33 Minuten bei 27.6 km.

Das ist für eine Not-Sectio inakzeptabel, zumal andere Krankenhäuser in der Umgebung auch ihre Geburtshilfe dicht gemacht haben.

Zur bundesweiten Situation vgl.
231 191005 reisewarnung.pdf
"Dr. Hontschiks Diagnose" Frankfurter Rundschau vom 5.10.2029

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
LNS