Wahn als Verkörperung und Sinnbild emotionaler Überwältigung

Birmingham – Wahnvorstellungen, die im Rahmen einer psychotischen Episode auftreten, sind offenbar kein bedeutungsloses Kauderwelsch, das allenfalls als Zeichen einer gestörten Hirnfunktion taugt.
Forschende der Universität Birmingham fanden anhand einer qualitativ orientierten Studie (Lancet Psychiatry 2026; DOI: 10.1016/S2215-0366(25)00341-4), dass sich spezifische Wahninhalte im Gefolge intensiver, körperlich spürbar aufwühlender Emotionen entwickelten, dass die Betroffenen stark dazu neigten, das Erlebte in bilderreichen Narrativen zu beschreiben, und dass das individuelle Wahnsystem als Versuch gedeutet werden kann, Sinnhaftigkeit und emotionales Gleichgewicht wiederherzustellen.
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