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Diabetes Typ 2: Neuer Versorgungsvertrag zur telemedizinischen Versorgung

Hillienhof, Arne

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Foto: Piotr Adamowicz/iStock
Foto: Piotr Adamowicz/iStock

Einen neuen bundesweiten Versorgungsvertrag zur telemedizinischen Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 haben die IKK classic und das Deutsche Institut für Telemedizin und Gesund­heits­förder­ung (DITG) aufgelegt. Teilnehmen können Hausärztinnen und -ärzte sowie Diabetologen.

„Risikofaktoren für das metabolische Syndrom reduzieren, den medizinischen Outcome verbessern, eine optimale medizinische Betreuung sicherstellen“ sind die Ziele des Vertrages zur besonderen Versorgung nach § 140 a des Fünften Sozialgesetzbuches.

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Zentralen Baustein dafür bildet die telemedizinische Betreuung der Patienten mit einem digitalen Versorgungsprogramm namens „TeLiPro“. Diese Plattform bietet laut dem Unternehmen „digitales Chronic-Disease-Management“. Ursprünglich für die Indikation Diabetes mellitus entwickelt, sei die Plattform mittlerweile auf die Behandlung von multimorbiden Patienten ausgerichtet.

„Ein wesentliches Element von TeLiPro ist das individuelle Gesundheitscoaching. Dabei unterstützt ein Coach die Patienten dabei, einen aktiveren und gesünderen Lebensstil sowie die ärztlichen Therapieempfehlungen im Alltag umzusetzen. Die Adhärenz wird so gestärkt und der medizinische Outcome nachweislich erhöht“, hieß es aus dem DITG.

Die telemedizinische Versorgung im Rahmen des jetzt konzipierten Vertrages erfolgt über sogenannte telemedizinische Zentren (TMZ), die zuvor durch das DITG zertifiziert wurden. Auch Arztpraxen können ein solches TMZ werden: Dazu sind laut den Projektpartnern ein Präsenzseminar sowie E-Learning-Kurse erforderlich. Sie können dann die telemedizinische Betreuung und das Coaching für Versicherte der IKK classic in der eigenen Arztpraxis durchführen. Hausärzte und Schwerpunktpraxen ohne TMZ-Zertifizierung können die Versicherten in den Vertrag einschreiben und die medizinische Betreuung ergänzend zum Telemedizin-Coaching übernehmen. In diesem Fall wird das Coaching von Gesundheitscoaches des DITG oder einem kooperierenden TMZ übernommen. hil

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