Studium: Die Frage

Wie haben Sie als Student/in gewohnt?

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, 4/2013: 6

Foto: DÄB
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Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Bettina Pfleiderer, designierte Präsidentin des Weltärztinnenbundes

Je länger ich studierte, desto weniger Mitbewohner hatte ich: Die ersten Semester wohnte ich in einem großen alten Haus mit 20 anderen Studierenden und vielen durchwachten Partynächten, danach in einer 5-köpfigen Frauen-WG, um dann kurz vor dem Examen mit Freund und Katze zusammenzuleben.

Foto: privat
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Prof. Dr. med. Claudia Spies, Prodekanin für Lehre, Berlin

Als Studentin bin ich viel umgezogen und habe quasi überall gewohnt: zu Hause, bei Freunden, in zwei verschiedenen Studentenwohnheimen, im Ausland auf dem Campus und in mehreren Apartmentwohnungen und gegen Ende des Studiums auch schon in einer kleinen Einzimmerwohnung mit meinem späteren Mann. Eine ganz besondere „Wohnerfahrung“ hatte ich bei einer lieben Bekannten, die ich beim Skifahren kennengelernt hatte. Sie und ihr Mann hatten ein Herz für Studierende und haben mir nach dem Skiurlaub ganz unkompliziert ein Zimmer kostenfrei angeboten.

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Dr. med. Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin

In der Vorklinik hatte ich zwei glückliche Jahre im Studentenwohnheim Hardenberghaus in Bochum. Während des Studiums in Berlin bin ich praktisch jedes Semester umgezogen: im Sommer in eine Wohnung mit Zentralheizung und im Winter in der Regel in eine Wohnung mit Ofenheizung. So oder so, für das Leben innerhalb und außerhalb der Universität blieb genügend Raum.

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Dr. med. Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater

Ich habe während meines Studiums in Homburg/Saar die ersten drei Jahre im Studentenwohnheim in der Oscar-Orth-Straße gewohnt und die vielen Kontakte zu Mitstudent(inn)en gerade zu Anfang des Studiums sehr geschätzt. Die letzten drei Jahre habe ich mit zwei Kommilitoninnen und mit einem schwarzem Kater in einem winzigen Häuschen gewohnt. Es erhielt dadurch den Namen „Hexenhaus“.

Foto: privat
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Anne Sophie Biesalski, Assistenzärztin in der Neurologie, Wuppertal

Ich hatte mit meiner Studentenbude großes Glück: Gleich zu Beginn des Studiums fand ich eine sehr günstige 54-qm-Wohnung im Zentrum von Witten. Ich musste zwar schrecklich viel renovieren, aber es hat sich gelohnt! Ausgezogen bin ich erst nach fünf Jahren, als mein Studium fast zu Ende war. Heute vermisse ich nur die Überraschungen, die ich in der alten Wohnung erlebte: Die Stromversorgung war eine Katastrophe. Es gab nur eine einzige Sicherung für die gesamte Wohnung. Und die war regelmäßig kaputt.

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