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Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann, Redakteurin Deutsches Ärzteblatt
Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann, Redakteurin Deutsches Ärzteblatt

Wer kennt sie nicht – die Angst eines Medizinstudierenden, einen Fehler zu begehen, so dass ein Patient zu Schaden kommt? Glücklicherweise kommt das nur selten vor. Insgesamt unterlaufen Ärztinnen und Ärzten nur wenige Fehler. Gemessen an der Gesamtzahl der Behandlungsfälle liegt die Zahl der festgestellten Fehler seit Jahren im Promillebereich, wie aus der aktuellen Behandlungsfehlerstatistik der Bundesärztekammer hervorgeht, die im März der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen bei den Ärztekammern haben 2015 bundesweit etwa 7 000 Entscheidungen zu mutmaßlichen Behandlungsfehlern getroffen. Dabei lag in rund 2 000 Fällen tatsächlich ein Behandlungsfehler vor, in weiteren knapp 2 000 Fällen war er Ursache für einen Gesundheitsschaden, der einen Anspruch des Patienten auf Entschädigung begründete.

Ein solcher kann übrigens auch gegenüber Medizinstudierenden geltend gemacht werden. Es heißt also, sich genau über Rechte und Pflichten zu informieren (S. 10) und zwar ganz gleich, ob man sein Studium an einer staatlichen oder privaten Hochschule aufgenommen hat (S. 16). Fehler können auch im weiten Gebiet der Allgemeinmedizin passieren, über deren Stärkung im Studium intensiv diskutiert wird (S. 28 bis 31).

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