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Kritik von Studierenden in Marburg/Gießen

Foto: dpa
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Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Philipps-Universität Marburg hat jetzt die Privatisierung des Universitätsklinikums vor zehn Jahren scharf kritisiert. „Die Gewinnorientierung eines privatwirtschaftlichen Konzerns führt zu einer unverantwortlich hohen Arbeitszeitverdichtung bei den beschäftigten Ärztinnen und Ärzten“, betonte die hochschulpolitische Referentin des AStA Marburg, Maria Hagen. „Diese haben an einem Universitätsklinikum aber auch Aufgaben in der Lehre.“

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Wenn schon die Patientenversorgung nur durch das Anhäufen von Überstunden gewährleistet werden könne, sei klar, dass keine Zeit und Energie mehr für Ausbildung von Studierenden übrig bleibe. „Von den drei Grundpfeilern der Hochschulmedizin – medizinische Versorgung, Forschung und Lehre – kommt der Lehre in dieser Profitlogik der geringste Wert zu“, so Hagen. „Auch die Forschung an der Uniklinik leidet durch fehlende Investitionen und Stellen. Dies schlägt sich in einer schlechten Betreuung von Promovierenden nieder, bis hin zu der Weigerung, ausreichend Promotionsplätze zu schaffen.“ All dies führe zu einer stetigen Verschlechterung der Ausbildung von Medizinstudierenden, die mittlerweile schon seit zehn Jahren andauere.

Im Januar 2006 hatte das Land Hessen die Kliniken der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig Universität Gießen an die Rhön Klinikum AG verkauft. fos

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