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Medizinstudierende helfen als Paten

Foto: picture alliance
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Dort, wo die Angebote und die Möglichkeiten der Jugendhilfe zu kurz greifen, wollen sich Medizinstudierende in Berlin künftig verstärkt ehrenamtlich in dem Netzwerk „not alone“ engagieren. Das Besondere von „not alone“ ist die direkte Vermittlung und eine persönliche Begleitung von 15- bis 18-jährigen Flüchtlingen durch Medizinstudierende zu den Angeboten.

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Die Medizinstudierenden gehen in Hostels, in denen zugewanderte Heranwachsende betreut werden, und helfen ihnen im Rahmen von 1:1-Patenschaften, passende Sportvereine, Praktikumsplätze und Lehrbetriebe zu finden. „Es geht uns nicht darum, einen anonymen Pool aus Ehrenamtlichen zu bilden, die bei Bedarf einspringen und unbegleitete Minderjährige betreuen“, erklärte Friedemann Egender, Koordinator der Medizinstudierenden. „Unser Ziel ist es, freundschaftliche und persönliche Beziehungen zu den jungen Flüchtlingen aufzubauen und ihnen auf diese Weise bei ganz praktischen Dingen zu helfen.“

Der Bedarf für diese Art Hilfe ist groß: Allein 2015 sind mehr als 1 500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Berlin gekommen. ER

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