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NC auf dem Prüfstand

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Gericht verhandelt über Studienplatzvergabe

Foto:Thomas Hansen stock.adobe.com
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Die Platzvergabe in Studiengängen mit bundesweitem Numerus clausus (NC) kommt in Karlsruhe auf den Prüfstand. Am
4. Oktober verhandelt das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) darüber, ob die augenblickliche Vergabe von Medizinstudienplätzen mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Eingeschaltet hat die Verfassungshüter das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen (Az.: 1 BvL 3/14 und 4/14). Es beanstandet, dass die Abiturnoten bundesweit nicht vergleichbar seien und es Landesquoten brauche. Das BVerfG hatte in den 1970er-Jahren die Kriterien für die Studienplatzvergabe entwickelt. Nun stelle sich die Frage, ob diese Rechtsprechung fortentwickelt werden müsse, hieß es.

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Grundlegende Reformen forderte auch die Bundes­ärzte­kammer (BÄK): „Wir haben immer gesagt, dass das rein auf der Abiturnote basierende System der Studienzulassung nicht mehr zeitgemäß ist“, sagte BÄK-Präsident Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery. Er betonte, es würden nicht nur hoch lernfähige, wissenschaftlich orientierte, potenzielle Nobelpreisträger benötigt, sondern gute Ärzte, die sich durch soziale Kompetenz auszeichneten und die bereit seien, aufs Land zu gehen. Montgomery forderte erneut zehn Prozent mehr Studienplätze. hil

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