am Mittwoch, 13. September 2017 um 11:25

Die AOK fordert etwas ganz anderes: eine Art digitale Zwangsvollstreckung

Kommentar zur Nachricht
AOK fordert strukturelle Neuausrichtung der Digitalisierung
vom Dienstag, 12. September 2017

Auf den 1.Blick habe ich die Überschrift verstanden als als Signal, sich von der eGK und der Gematik-Insuffizienz zu verabschieden.

Dann aber wird rasch klar, daß sich Herr Litsch einen Kehrricht schert um die technischen Probleme und die hoffnungslos veralterte Technik der eGK, geschweige denn um die Inkompatibilität der Konnektoren mit bestehenden und funktionierenden Systemen des Datenaustauschs.

Von wegen "digitales Mittelalter".

Der Medizinsektor ist bereits jetzt High-Tech. Jede Praxis, jede Klinik, die meisten Netze, alle Klinikkonzerne verfügen über elektronische Transferlösungen, sicher und schnell. Allein die eGK mit ihrem spärlichen Speicherplatz und die Konnektoren, die dem EU-Datenrechtb zuwiderlaufen sind hoffnungslos veraltet und würden einen technischen Rückschritt bedeuten.

Die AOK will etwas anderes.

Die AOK will endlich "Großer Bruder" sein, Spionage in den Dateien betreiben, ohne sich dafür rechtfertigen zu wollen, auf neudeutsch: manage care.

Es spricht ein gerütteltes Maß an Demokratieferne daraus, wenn der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Gesindheitskonzerns sagt, die "Entscheiungdstrukturen seinen gescheitert".
In der Konsequenz meint Litsch nichts anderes als daß Krankenhausgesellschaften und Ärzte sowie die Patienten nicht mehr mitentscheiden sollen, wo es langgeht. Oder anders, er spricht sich für die Diktatur der AOK aus.

Bei aller grundsätzlichen Kritik an diesen Aussagen, Recht hat Litsch, wenn er weggehen möchte von einem Gematik-Monopol. Aber das darf nicht durch ein noch schlimmeres AOK-Monopol ersetzt werden.

am Mittwoch, 13. September 2017 um 11:25

Die AOK fordert etwas ganz anderes: eine Art digitale Zwangsvollstreckung


Auf den 1.Blick habe ich die Überschrift verstanden als als Signal, sich von der eGK und der Gematik-Insuffizienz zu verabschieden.

Dann aber wird rasch klar, daß sich Herr Litsch einen Kehrricht schert um die technischen Probleme und die hoffnungslos veralterte Technik der eGK, geschweige denn um die Inkompatibilität der Konnektoren mit bestehenden und funktionierenden Systemen des Datenaustauschs.

Von wegen "digitales Mittelalter".

Der Medizinsektor ist bereits jetzt High-Tech. Jede Praxis, jede Klinik, die meisten Netze, alle Klinikkonzerne verfügen über elektronische Transferlösungen, sicher und schnell. Allein die eGK mit ihrem spärlichen Speicherplatz und die Konnektoren, die dem EU-Datenrechtb zuwiderlaufen sind hoffnungslos veraltet und würden einen technischen Rückschritt bedeuten.

Die AOK will etwas anderes.

Die AOK will endlich "Großer Bruder" sein, Spionage in den Dateien betreiben, ohne sich dafür rechtfertigen zu wollen, auf neudeutsch: manage care.

Es spricht ein gerütteltes Maß an Demokratieferne daraus, wenn der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Gesindheitskonzerns sagt, die "Entscheiungdstrukturen seinen gescheitert".
In der Konsequenz meint Litsch nichts anderes als daß Krankenhausgesellschaften und Ärzte sowie die Patienten nicht mehr mitentscheiden sollen, wo es langgeht. Oder anders, er spricht sich für die Diktatur der AOK aus.

Bei aller grundsätzlichen Kritik an diesen Aussagen, Recht hat Litsch, wenn er weggehen möchte von einem Gematik-Monopol. Aber das darf nicht durch ein noch schlimmeres AOK-Monopol ersetzt werden.

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