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Avatar #88767
am Dienstag, 9. April 2019 um 17:09

Lasst die Apotheker doch impfen!

Kommentar zur Nachricht
Impfen durch Apotheker stößt auf Gegenwehr bei Ärzten
vom Dienstag, 9. April 2019
Nach den ersten 10 Komplikationen, die auch zu bleibenden Schäden bei den Patienten geführt haben können, werden die Versicherungsprämien der Apotheken ansteigen.
Nach dem ersten Urteil, in dem ein Apotheker wegen unerwünschten Impffolgewirkungen zu einer hohen Strafe verurteilt worden ist, wird das Interesse an Impfungen abnehmen.

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P.S.:
Kleiner Tipp. Wenn die Apotheker impfen dürfen, Begründung "Die Versorgung wird verbessert", könnte man im Gegenzug doch auch das Dispensierrecht für Ärzte einführen. Begründung: "Die Versorgung wird verbessert"

Oder? ;-)
Avatar #764331
am Mittwoch, 10. April 2019 um 11:32

Lasst die Apotheker doch impfen!

Davon abgesehen , dass wir das gar nicht wollen, aber das mit dem Dispensierrecht für Ärzte ist eine noch grössere Schnapsidee. Dann viel Vergnügen mit den Rabattverträgen von ca. 300 verschiedenen Krankenkassen & bei den Vollabsetzungen wegen Nichteinhaltung derer.
Achja , nicht vergessen, dass dann der ganze Betrieb Mehrwertsteuerpflichtig wird. Und von zusätzlich en Kosten ganz zu schweigen
Avatar #88767
am Mittwoch, 10. April 2019 um 21:13

An Ärzteblatt2018

Schön, dass es die Apotheker nicht wollen.
Immer wenn irgendetwas "Beklopptes" bei Ärzten eingeführt wird, was die Mehrheit der Ärzte für unsinnig hält, gibt es "Vertreter der Ärzte", gemeinhin Funktionäre genannt, die für sich Vorteile sehen. Beispiel: Die neue GOÄ. Aus Sicht eines Basis-Arztes ist alles, was Windhorst, Reinhardt und Co bisher erreicht haben, mit "völlig unterirdisch" noch wohlwollend beschrieben. Trotzdem machen sie es und sie vertreten nach außen, dass sie einen guten Job machen würden. Wie gesagt, aus Sicht eines Basisarztes völlig indiskutabel.

Sollte es bei Apothekern ähnlich sein, dann werden auch in Ihren Reihen Individuen sitzen, die sich vom Impfen etwas versprechen.

Noch einige kurze Anmerkungen zum Dispensierrecht.
1. Das Thema Mehrwertsteuer ist ein Thema. Aber die Lösung dafür ist nicht besonders aufregend, das kriegt man hin.
2. Dispensierrecht und Rabattverträge würde das Vorhaben explodieren lassen. Wenn man den Ärzten das Dispensierrecht geben will, wird man nicht umhin kommen, in Sachen Rabattverträge Änderungen vornehmen zu müssen.
3. Zusätzliche Kosten: Ja, die entstehen. Aber ich habe mir in der Schweiz persönlich angesehen, wie eine Praxis mit Dispensierrecht arbeitet - und vor allem, ob es wirtschaftlich attraktiv ist. Ja, es ist wirtschaftlich attraktiv. Wäre es wirtschaftlich nicht attraktiv, würden die Ärzte keine Medikamente abgeben.
Bei den Apothekern wird es ähnlich sein. Sollte Impfen ein Zuschussgeschäft werden, wird man die Möglichkeit nicht nutzen. Wer fährt schon gerne Verluste ein?

Der Markt wird entscheiden.

Die Hausärzte warten doch nur darauf, dass die Apotheker das Recht zur Impfung bekommen. Denn dann werden sie das Dispensierrecht einfordern und bei der Ausdünnung von Apotheken in der Fläche kann man deren Argumente nicht so einfach von der Hand weisen.
Selbst wenn die Apotheker nicht hinter dem Vorstoß des Ministers stecken sollten, sie könnten bestens beraten sein, ein entsprechendes Gesetz zu verhindern.

Oder? ;-)
Avatar #764331
am Montag, 15. April 2019 um 10:51

An fjmvw

"2. Dispensierrecht und Rabattverträge würde das Vorhaben explodieren lassen. Wenn man den Ärzten das Dispensierrecht geben will, wird man nicht umhin kommen, in Sachen Rabattverträge Änderungen vornehmen zu müssen."

Genau da werden sich die GKV_Kassen nix nehmen lassen, die sind nicht an einer guten Versorgung in der Fläche interessiert, sondern an einer billigen. Glauben Sie mir , das bekommen Ärzte nicht hin, wenn sie noch was verdienen wollen . Wir sind hier eben nicht in der Schweiz

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