StudierenForenKommentare News"Eigentich genau das, was mit der "LOGI-Methode" längst erreicht wurde"

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Avatar #1976
am Montag, 12. August 2019 um 21:47

Das Problem mit der Logik

Kommentar zur Nachricht
Diabetes: Kohlenhydratarme Diät senkt HbA1c-Wert auch ohne Gewichtsreduktion
vom Montag, 12. August 2019
Da braucht es also 30 Jahre, bis die Logik zum Zuge kommt !!! Seit meiner Anerkennung als Diabetologe verfahre ich - diese "unendlich" lange Jahre also schon - entgegen aller "Wissenschaft" nach der Regel dieser nunmehr als "Wissenschaftlich" anerkannten Lehre, die mir bis dato als ""leere" ( = ohne Evidenz) immer wieder allerorten angekreidet wurde. Ich habe aber auf diesem (langen) Weg gelernt, mich immer mehr auf die Logik meiner Logik zu verlassen - und werd' das weiter tun . . .
R.B.
Avatar #79783
am Dienstag, 13. August 2019 um 00:14

Kommt mir bekannt vor!

Aus dem DMP DM2 bin ich seinerzeit als Hausarzt ausgeschieden, weil mir die Vorgaben widersinnig erschienen. Ich wollte gegen die damaligen Leitlinien möglichst keine SH oder Insuline verwenden und setzte lieber auf Metformin - zu Beginn des DMP völlig verpönt...
Und die BE-Rechnerei war ebenfalls ein Graus - damals hieß es noch: Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt mit 50%+ KH-Anteil...
Heute habe ich auch das Gefühl, dass die Logik sich endlich durchsetzt...
Avatar #746965
am Dienstag, 13. August 2019 um 10:18

Zuckerkrank = krank durch Zucker!

Noch nie habe ich verstanden, aus welchen Gründen man Patienten mit Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels mit Stärke und Zucker mästet. Die Vernunft setzt sich endlich durch.
Avatar #722455
am Dienstag, 13. August 2019 um 23:30

"Eigentich genau das, was mit der "LOGI-Methode" längst erreicht wurde"

Ich bin "74 Jahre alt", seit nunmehr 16 Jahren "Typ-2-Diabetiker"
und habe mich in einem "mehrjährigen Sozialrechtsstreit" mit
den "evidenzbasierten Ernährungsempfehlungen einer Diabetes-
fachgesellschaft" auseinandersetzen müssen. Denn sie wurden in
einem Sozialgerichtsverfahren als eine "Entscheidungsgrundlage"
verwendete. Danach sollte ich mich "kohlenhydratreich" ernähren
können, weil dies von den "Diabetes-Experten" einmal vor Jahren empfohlen worden war. Und genau diese "Ernährungs-Experten"
haben jahrelang das "Ernährungskonzept LOGI-Methode" mit allen
Mitteln "regelrecht bekämpft".

Ich wurde seinerzeit sogar vor dieser"kohlenhydratreduzierten Kost"
gewarnt. Denn ich solle ja "alles essen" können - allerdings zugleich
auch "bedrängt", mit dem "Spritzen von Insulin" zu beginnen. Was ich
strikt ablehnte und begann, meine "Ernährung umzustellen". Ich bin
zwar noch nicht ganz bei der "LOGI-Methode" angelangt, aber auch
einem "Weg dorthin". Denn nach wie vor"spritz ich kein Inulin" und
habe mit meinem "neuen Diabetologen" für mich ein
"Selbstmanagement meines Typ-2-Diabetes""
entwickelt, durch das ich heute die "besten HbA1c-Werte" in all den
Jahren als Diabetes-Patient besitze, Und da es bei meiner "Ernährung
noch Reserven" gibt, hoffe ich, mit der "LOGI-Kost" noch recht lange
"ohne Insulin" auskommen zu können.
Avatar #784527
am Mittwoch, 14. August 2019 um 16:47

Tja, wer hätte das gedacht

Ich bin von Beruf Krankenschwester und mein Mann ist an DM Typ 2 erkrankt. Man stellte letztes Jahr einen HbA1C von 11,7% bei ihm fest. Sofort schickte man ihn zum örtlichen diabetologen (mein Mann war zu dem Zeitpunkt übergewichtig aber noch sehr jung - 28 Jahre alt). Der diabetologe verordnete ihm sofort Insulin Rapid, eine Ernährungsberatung in ein paar Wochen und er solle bloß nicht seine Gewohnheiten ändern.

Ihm und mir passte das nicht. Es kann doch nicht sein, dass man da nichts machen kann, dachten wir uns und stellten die Ernährung um. Wir aßen weniger kohlehydrate, tauschten sie gegen Proteine aus & mein Mann begann wieder damit Kraftsport zu machen. Das Ende vom Lied ist folgendes. Ohne Insulin, ohne Metformin - lediglich mit Ernährungsumstellung und Sport sank der HbA1C Von 11,7 auf unter 7 (den genauen Wert habe ich grade nicht im Kopf) unser Hausarzt ist begeistert und sagt, sowas habe er noch nie gesehen.

Ich habe mich schon in meiner Ausbildung immer wieder gefragt, warum man Menschen die eine Diabetes-Kost Bekamen immer genauso viele Kartoffeln/Nudeln/Marmelade usw aufs Tablett gab, wie den anderen. Irgendwie erschloss sich mir das nicht und deshalb hab ich es „aus dem
Bauch heraus“ anders gemacht. Mein Mann ist nun quasi gesund. Außerdem sind auch sie leberwerte besser geworden.

Die neue Diabetespraxis in der Er nun Patient ist, sah die Laborwerte und war ebenfalls begeistert, allerdings mit dem
Unterschied, dass diese wenigstens empfahl Sport zu machen, damit der Koerper das was er bekommt auch verbreiten kann.

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