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Avatar #779143
am Donnerstag, 12. September 2019 um 14:52

Und eine Großdemonstration in Berlin gegen Spahns Impfpflicht ...

.. ist auch angekündigt für den 14. September (z.B. hier: https://www.individuelle-impfentscheidung.de/impfpflicht/demonstration-gegen-impfpflicht-in-berlin,-14-09-2019.html)

Spahns Pläne sicherlich nicht nur verfassungsrechtlich bedenklich, sondern auch nicht uneingeschränkt populär.
Avatar #769631
am Donnerstag, 12. September 2019 um 16:23

Naturfreund

Hier habe ich mal einen Leserbrief gefunden, der es in sich hat:
Aus persönlicher Erfahrung werden Impfgeschädigte diskriminiert und als Menschen zweiter oder gar dritter Klasse behandelt. Im Abstempeln und in der Entsorgung von Menschen hat der deutsche Staat genügend schikanöse Bürokratie in petto. Ebenso ist der deutsche Staat auf das Terrorisieren von schwächeren Staatsbürgern, auch von Impfgeschändeten gut eingeübt. Zuerst wird dem Impfgeschädigten durch die Impfung die Gesundheit geraubt, danach wird er materiell ausgeraubt, sollte irgendwann seine Arbeitskraft versagen (Hartz IV bzw. Sozialamt). Die deutschen Ämter bringen es rücksichtslos fertig, den Impfgeschändeten somit auch noch seiner, bis dahin verbliebenen, Menschenwürde zu berauben und vollständig ins soziale Abseits zu stellen. Alles in allem, das Impfgeschäft ist die Ausgeburt des Bösen, es ist Schwerstkriminalität schlechthin! Die Impfschäden werden von den Medizinalbehörden skrupellos und menschenverachtend weggelogen. Wenn man sich als Impfgeschädigter einigermaßen vor den Behörden behaupten will, so muss man sich schon autodidaktisch sehr eingehend mit der verschlagenen Impfmaterie, dem Impfbetrug beschäftigen. Der Impfgeschädigte muss sich zu einem Mediziner in Sachen Kontraindikationen und vielen anderen medizinischen Vorgängen entwickeln. Er muss sich ebenso zu einem Kriminalisten und Juristen entwickeln, um die massiven Gesetzesbrüche, die beim Impfen auf illegale Art und Weise verletzt werden, entlarven und aufdecken zu können.
Der Impfgeschädigte muss sich auch zu einem Historiker entwickeln, um den Impfwahnsinn durch die letzten Jahrhunderte zurückverfolgen zu können, um diesen staatsmedizinischen Dilettantismus an den Pranger stellen zu können.
Der Impfgeschädigte muss in Eigenregie eine Strafverfolgung und ein Ermittlungsverfahren mit beweiskräftigen Dokumenten gegen den Staat vorbereiten, um dann letztendlich mit der fachlichen Unterstützung eines Rechtsanwalts vor Gericht ziehen zu können.
Beim Impfen profitieren nur der Kommerz, die Pharmaindustrie und die Ideologen, vorrangig die Eugeniker mit ihrer Rassentheorie. Eine Ideologie stirbt nicht, auch wenn alle äußeren Umstände dagegen sprechen.

Ich wäre vielleicht nicht so empört über Spahn und alle anderen Befürworter der Impfpflicht, wenn ich nicht selbst persönlich Impfgeschädigte kennen würde. Das kann ein zerstörtes Leben sein, in jeglicher Hinsicht.
Avatar #769631
am Donnerstag, 12. September 2019 um 17:50

Naturfreund

Na schön, daß Kommentare gelöscht werden. Das Ärzteblatt will gar nicht wissen, wie es Impfgeschädigten in Deutschland geht und es soll auch keiner lesen.
Na toll. Aber es war zu erwarten. Deutschland eben mit der großen Pharmalobbay.
Avatar #771555
am Freitag, 13. September 2019 um 10:15

@Gerich: Auch die Gegner verstehen Herdenimmunität nicht

Auch der Verein Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung versteht nicht, was Herdenimmunität ist. Bereits bei der Formulierung der Petition, welche 140.000 Unterschriften erhielt, folgte der Verein im Wesentlichen den auch von der Politik vertretenen verkehrten Auffassung, daß in Deutschland keine Herdenimmunität bestehe, daß mehr Impfen nötig sei, daß Herdenimmunität erst ab 95% Impfrate eintrete. Weil man sich nie kognitiv mit der epidemiologischen Dynamik auseinandergesetzt hat sondern stattdessen blind der Propaganda der von den nationalen Regierungen und der internationalen pharmazeutischen Industrie beeinflußten WHO folgt weiß man nicht, daß Herdenimmunität bereits seit 2003 in Deutschland besteht, daß die kritische Schwelle zur Herdenimmunität in der Realität weit unterhalb 95% und vermutlich sogar 90% liegt, und kennt nichteinmal die Haupteigenschaft der Herdenimmunität, nämlich daß eine Imfpquote oberhalb der kritischen Schwelle ineffektiv ist.
Indem die epidemiologische Situation nicht verstanden wird, verharrt der Ärzteverein für indviduelle Impfentscheidung in einer strategischen Defensive eines Bittstellers an die Politik. Auf diese Weise wird die Impfpflicht voraussichtlich nicht verhindern lassen.

Der Aufruf zu besagter Demonstration in Berlin am 14. September stammt anscheinend von einer anderen Gruppierung, und wird von dem Ärzteverein unterstützt. Der Aufruf verzichtet auf Aussagen darüber, ob genug geimpft werde oder eine Steigerung der Impfraten nötig sei etc.. Stattdessen warnt man vor Zwangsimpfungen, Einschränkungen für Eltern, Jobverlusten in Erzieher- und Gesundheitsberufen, und möglichen weiteren Zwangsimpfungen bis hin zu einer Gesundheitsdiktatur. Man appelliert somit an das Eigeninteresse der Eltern oder betroffenen Berufstätigen. Appelle ans subjektive Eigeninteresse sind allerdings oft ein zweischneidiges Schwert, und können das objektive Verständnis der Realität nicht ersetzen.

Denn homo homini lupus; viele Menschen könnten halt auch denken: es ist doch nicht mein Problem wenn manche nicht impfen lassen wollen, dann lasse ich mich bzw. meine Kinder halt kurz Impfen und kriege deren Arbeits- bzw. Kitaplatz.

Somit weicht auch dieser Demonstrationsaufruf einer objektiven Diskussion der epidemiologischen Situation also nur aus, und wird voraussichtlich die Impfpflicht nicht verhindern können.
Avatar #687997
am Freitag, 13. September 2019 um 15:44

Herdenimmunität? Durch Impfung nicht erreichbar

"Personen, die vor 1970 geboren wurden, haben mit hoher Wahrscheinlichkeit die Masern bereits durchgemacht. Das belegen sero-epidemiologische Daten, nach denen in der Vorimpfära 95-98% der Kinder bis zum 10. Lebensjahr eine Immunität gegen Masern aufwiesen." (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/MMR/FAQ04.html)
Die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland tragen zur Herdenimmunität bei, weil sie die Masern hatten. Die andere Hälfte soll angeblich dieselbe Immunität erreichen, wenn 95% von ihnen zweimal geimpft wurden? Impfung ist nicht gleich Immunität: Es gibt primäre und sekundäre Impfversager. Bei Masernepidemien sind bekanntlich die Hälfte der Masernkranken Geimpfte. Kurz, eine Herdenimmunität ist nur durch die Masern erreichbar. Das heißt, dass jeder im richtigen Alter (vor der Einschulung) einmal krank werden muss. Danach entsteht eine lebenslange Immunität mit ausreichendem Nestschutz für Babys. Falls wir aufhören dürfen, Impfungen als die heilige Kuh der Schulmedizin anzubeten und endlich das beste für die Menschen tun, sollen wir die Masern wieder einführen.

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