szmtag Forum: Das ist die Wirkungswiese von Chlordioxid
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Avatar #565436
am Sonntag, 10. Mai 2020 um 09:24

welche Antikoagulation?

interessant wäre, mit welcher Antikoagulation gearbeitet wurde. Man liest, dass eine Covid 19 Erkrankung über einen Antithrombin-3 Mangel Thrombosen verursacht, denen mit Heparinen nicht zuverlässig vorgebeugt werden kann.

Davon abgesehen : ich bin zwar kein Intensivmediziner aber Beatmungspatienten sind ja für Tage bis Wochen bettlägerig und immobil. Kann das gut gehen, wenn mann sie gar nicht - wenigstens mit prophylaktischen Dosen - ‚antikoaguliert‘ ?
Avatar #771752
am Sonntag, 10. Mai 2020 um 18:49

Das ist die Wirkungswiese von Chlordioxid

Genau das ist die Wirkungsweise von Chlordioxid.
Im Dunkelfeld-Blutbild kann man beobachten, wie stark verklumptes "Corona-Blut" mit kristallartigen Blutkörperchen sich auflöst und wie die Blukörperchen wieder rund und prall werden.
Avatar #106067
am Sonntag, 10. Mai 2020 um 23:48

Antikoagulation/SARS-CoV-2/COVID-19

Antikoagulation bei SARS-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Erkrankungen

Die nur retrospektiv durchgeführte Untersuchung des Hamburger Rechtsmediziners Prof. Dr. med. Klaus Püschel et al. ist ohne Vergleichsgruppe weitgehend wertlos. Hamburger Pathologen und Rechtsmediziner haben zahlreiche Obduktionen an Corona-Toten durchgeführt. Ihre ersten Ergebnisse wurden in den Annals of Internal Medicine publiziert. Die ersten konsekutiven 12 Patienten zwischen 52 und 87 Jahren, die infolge einer Infektion mit SARS-CoV-2 verstorben waren, wurden obduziert. 9 von ihnen waren männlich, überwiegenden im Krankenhaus verstorben, 50 % hatten KHK und Asthma, 25 % eine COPD. 7 von 12 Toten hatten Thrombosen, die vor Eintreten des Todes nicht entdeckt worden war. An Lungenembolie verstarben 4 der untersuchten Corona-Toten. Die Gehirne vieler Verstorbener waren entzündlich verändert, spezielle Formen der Lungenentzündung mit Gewebseinblutungen lagen vor. Titer viraler RNA waren bei einigen Toten in Lunge, Leber, Niere und Herz nachweisbar. Auch auf der Netzhaut wiesen die Pathologen das Virus nach.
Wichtigste Erkenntnis der Studie: Die Gabe von Antikoagulantien könnte entscheidend bei der Therapie von COVID-19 helfen. Prof. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin des UKE, betonte die Bedeutung dieser Auswertung in ARD Extra: „Die Ergebnisse von den Rechtsmedizinern hier aus Hamburg haben uns doch umgehauen. Denn mehr als 50 % hatten Beinvenenthrombosen beidseits, ein Drittel der Patienten hatte tödliche Lungenembolien…Das war für uns in der Ausprägung und Relevanz neu und ist dramatisch für uns.“

Doch solange der Vergleich mit der Häufigkeit von Thrombosen und Embolien bei vergleichbaren Autopsien von Klinik-Todesfällen o h n e Sars-CoV-2-Infektionen bzw. letalen COVID-19-Erkrankungen unterlassen oder gar aus dramaturgischen Gründen unterschlagen wird, ist diese Verlaufsbeobachtung mit N=12, die ja nicht einmal eine Case-Control-Study, geschweige denn eine prospektive Kohortenstudie ist, wissenschafts- und erkenntnistheoretisch wertlos und implausibel.

"Autopsy Findings and Venous Thromboembolism in Patients With COVID-19: A Prospective Cohort Study" von Dominic Wichmann et al. mit seiner
"Conclusion:The high incidence of thromboembolic events suggests an important role of COVID-19–induced coagulopathy. Further studies are needed to investigate the molecular mechanism and overall clinical incidence of COVID-19–related death, as well as possible therapeutic interventions to reduce it."
https://annals.org/aim/fullarticle/2765934/autopsy-findings-venous-thromboembolism-patients-covid-19-prospective-cohort-study
bleibt fragwürdig.

Die hier im Deutschen Ärzteblatt ausführlich dargestellte US-amerikanische Studie im Journal of the American College of Cardiology: "Blood thinners may improve survival among hospitalized COVID-19 patients"
THE MOUNT SINAI HOSPITAL / MOUNT SINAI SCHOOL OF MEDICINE
https://www.eurekalert.org/pub_releases/2020-05/tmsh-btm050420.php
weist mit deutlicherem Nachdruck und höherer Patientenzahl auf die Gabe von Antikoagulantien als vielversprechende Behandlungsmethode bei COVID-19 hin.

M.E. ist das Unterlassen einer routinemäßigen Antikoagulation bei noch lebenden, hospitalisierten, immobilisierten und beatmeten Intensiv-Patienten mit massiven Lungeninfektionen, Sepsis, drohendem Nieren- und Herzversagen zumindest äußerst fragwürdig, wenn nicht gar grob fahrlässig.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

PS.: "catch-the-day" sollte dringend einen Laborspezialisten aufsuchen, wenn er behauptet, die Wirkungsweise von Chlordioxid sei, dass
im Dunkelfeld-Blutbild stark verklumptes "Corona-Blut" (wo er das wohl her hat?) mit kristallartigen Blutkörperchen sich auflöst und wieder rund und prall wird. Beweise bleiben wohl dafür nur im "Dunkeln" des Dunkelfeldes verborgen.

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