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Avatar #839244
am Montag, 17. August 2020 um 18:26

"Positiver PCR-Test" heißt nicht, dass man infiziert wäre

Kommentar zur Nachricht
Bundesratspräsident kritisiert Vorpreschen bei Coronaregeln
vom Montag, 17. August 2020
Ge­sund­heits­mi­nis­ter Spahn ist es lange bekannt, dass das Erhöhen der Testzahlen zu einer Zunahme der "falsch positiven Testergebnisse" führt:

https://youtu.be/kwjpFxAJCIE

Zum besseren Verständnis der Situation sind die folgenden Beiträge hilfreich:

https://multipolar-magazin.de/artikel/faktencheck-fallzahlen

https://www.rubikon.news/artikel/notwendiger-strategiewechsel

Ein positiver PCR Test bedeutet weder, dass die getestete Person krank ist, noch dass sie überhaupt "infiziert" oder gar infektiös sei.

Hier eine aktuelle Antwort des RKI auf eine Nachfrage. Kurz gefasst sagen sie:
Covid-19 ist eine Erkrankung, die nicht gleichbedeutend ist mit einem Sars-CoV-2-positiven Test. Sprich: "Wenn die Person keine Symptome hat, hat sie keine Krankheit."

Ebenso besagt ein positiver PCR-Test nicht, ob es sich bei dem Gefundenen um vermehrungsfähiges Virusgenom handelt.

Dennoch werden alle positiv getesteten Fälle als Covid-19-Fall angegeben, WEIL nämlich das "dem international üblichen Vorgehen entspricht".

Das RKI behauptet zwar, die Anzahl der Tests in seine Risikobewertung mit einzubeziehen (so wie es statistisch zwingend geboten wäre), erklärt aber nicht wie - und offenbar stimmt das nicht, weil in keiner der Risikobewertungen des RKI diese Größe auch nur ansatzweise ersichtlich ist.

Hier das Frage-Antwort-Spiel:
1. Wenn eine Person positiv auf das SARS-Coronavirus-2 getestet wird, aber keinerlei Symptome zeigt - unterschiedlichen Studien zufolge sind das bis zu 80 Prozent - hat derjenige bzw. diejenige dann trotzdem die Krankheit Covid-19?
RKI: Ein positiver Test auf SARS-CoV2 ist meldepflichtig. Wenn die Person keine Symptome hat hat sie keine Krankheit. Der Virusnachweis und die Erkrankung werden aber oft synonym verwendet. Infos zur Meldepflicht siehe https://www.rki.de/…/Neuartiges_Coronavir…/Meldepflicht.html
2. Ist die Zuschreibung "Covid-19-Fall" gleichbedeutend mit einem SARS-CoV-2-positiven Test? Wenn ja, warum?
RKI: Ein Covid-19-Fall, der in die Statistik aufgenommen wird, erfordert gemäß Meldepflicht und Falldefinition einen positiven Virus-Nachweis.
3. Wenn ein positiver SARS-CoV-2-Test vorliegt, kann dann sicher gesagt werden, dass es sich um ein vermehrungsfähiges, also krank machendes SARS-CoV-2 handelt? Wenn ja: Könnten Sie näher erläutern, wie das genau ermittelt wird?
RKI: Nachgewiesen wird mit einer PCR Erbgut des Erregers, das bedeutet nicht automatisch, dass es vermehrungsfähiges Virus ist.
4. Warum bezeichnet das RKI alle erstmalig positiv getesteten Fälle als "Covid-19-Fall"?
RKI: Das entspricht dem international üblichen Vorgehen und den Vorgaben der Meldepflicht in Deutschland
5. Die Testanzahl wurde in den letzten Wochen erneut massiv auf mehr als eine halbe Million erhöht. Seit KW 21, also in den vergangenen zehn Wochen, schwankte laut Mittwochsberichten die Positivenrate auf die Anzahl der Tests bezogen zwischen 0,6 und 1,5 Prozent. Das heißt: zwischen 98,5 und 99,4 Prozent der Tests waren negativ. Im Gegensatz dazu lag die Positivenrate in KW 14 mit 9,0 Prozent am höchsten, bewegte sich seitdem abwärts. Wie bewertet das RKI diese Relationen konkret und wie fließen diese in die Risikobewertung des RKI ein?
RKI: Die Zahl der durchgeführten Tests und die Positivenrate fließt in die Betrachtung ein. Die Testanzahl lag in den vergangenen vier Wochen immer über 500.000. Es gab bislang generell keine massiven Sprünge in der Testzahl, das hat sich kontinuierlich erhöht.
Zu dieser Aussage beachten Sie bitte die beigefügte Tabelle, aus der die wöchentlichen Testzahlen zu entnehmen sind.

Die Testzahlen sind in den letzten Wochen stetig gestiegen. Letzte Woche wurden über 670.000 Tests durchgeführt.

Informationen zum besseren Verständnis des PCR Tests finden Sie in diesen Beiträgen:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/214370/PCR-Tests-auf-SARS-CoV-2-Ergebnisse-richtig-interpretieren

https://multipolar-magazin.de/artikel/warum-die-pandemie-nicht-endet

Eine umfassender Faktencheck erfolgt derzeit durch die Stiftung Corona Auschuss: www-corona-ausschuss.de.

Die Erkenbntnisse, die dort vorgetragen und diskutiert werden, werfen ein ganz andere Bild auf die Situation, als man der Bevölkerung in den Qualitätsmedien vermittelt.

War der Bundesratspräsident über die Demonstrationen gegen die Corona Maßnahmen äußert, enttäuscht mich.

Es zeigt, dass auch er mit zweierlei Maß misst: demonstiert man mit BLM und gegen Rassismus, wird man gelobt. Da spielt es keine Rolle, dass die Abstandsregeln missachtet wurden und viel Krawall gemacht wurde und randaliert worden ist.

Demonstiert man hingegen für das Grundgesetz, für eine freie Impfentscheidung und für die Rechte der Kinder auf Bildung usw., dann ist man ein Verschwörungstheoretiker, Esoteriker oder gar Rechter - obschon das vom Verfassungsschutz als falsch bestätigt wurde.

Ein Mann in einer solch hohen Position sollte den Anstand und das Rechtsempfinden besitzen, dass man nicht mit zweierlei Maß messen darf und das Recht und die Inanspruchnahme auf Demonstration wertschätzen, statt die Menschen zu diffamieren, die friedlich für ihre Rechts demonstrieren.
Avatar #823305
am Dienstag, 18. August 2020 um 13:44

"kvb2510" zeigt wie man SPAMmt

derselbe Kommentar wird durch wiederholen nicht gehaltvoller.
Avatar #760158
am Dienstag, 18. August 2020 um 13:52

Allerdings, ein Troll!!!

und das noch mit zwei Accounts!!!!

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