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am Freitag, 25. Dezember 2020 um 12:14

Vorschlag: Allgemeine Empfehlung zur Vitamin-D Substitution

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Weitere 40 COVID-19-Patienten werden nach Berlin verlegt
vom Mittwoch, 23. Dezember 2020
Die große Anzahl von schwer erkrankten COVID-19 Patienten lässt sich sehr wahrscheinlich vermeiden, wenn allgemein eine Empfehlung zu Vitamin-D Supplememtation ausgesprochen wird.
Es ist inzwischen durch viele Studien erwiesen, dass bei Personen die schwer an Covid-19 erkranken, üblicherweise einen niedriger Vitamin-D Wert gemessen wird.

Dazu gibt es nicht nur zahlreiche Studien aus dem Ausland, sondern auch aus Deutschland.
Das Universitätsklinikum Heidelberg hat eine Studie ("Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients ") veröffentlich, in welcher der Satz
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„Bei unseren Patienten war ein Vitamin-D Mangel bereinigt um Alter, Geschlecht und Komorbiditäten mit einem 6-fach höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und einem ~ 15-fach höheren Sterberisiko verbunden“
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enthalten ist (Mit Google Translate auf deutsch übersetzt).
Link : https://www.mdpi.com/2072-6643/12/9/2757

Jetzt etwas zu Vorbereitung auf den später folgenden Kommentar des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg(DKFZ) für die, die keine Ärzte sind.

Die Fülle von Studien zum Thema Covid-19 und Vitamin-D weltweit ist gewaltig, und eine grobe Zusammenfassung ist, das es Vitamin-D sehr dabei hilft eine Covid Erkrankung gut zu überstehen, wenn man nicht zu spät anfängt es einzusetzen. Da Ganze hat noch einen Haken, es gibt noch keinen endgültigen Beweis dafür, da dieser durch randomisierte Studien erwiesen (höchster Medizinischer Standard) werden muss.

Das es diesen noch nicht gibt, ist ein Ethisches Problem. Es müssten nämlich Covid-19 Erkrankte, die einen Mangel haben, in 2 Gruppen aufgeteilt werden. Die eine Gruppe erhält dabei Vitamin-D und die andere nicht, obwohl sie dieses benötigen. Das eben ist ethisch nicht vertretbar, da man ja allen Patienten helfen will und muss, wenn man weiß dass ein Mangel besteht.

Es gibt 3 Studien zu dem Thema COVID-19 und Vitamin-D in Deutschland an dem etwa 10 Wissenschaftler/Ärzte beteiligt waren. Davon haben jetzt 2 einen Kommentar zu oben erwähnten Studie des Universitätskrankenhauses Heidelberg herausgegeben, der auch Mut erfordert, da Vitamin-D ein umstrittenes Thema unter Ärzten ist.
DKFZ Heidelberg: Prof Hermann Brenner , Dr. Ben Schöttker (Übersetzt mit Google Translate und Unzulänglichkeiten der Übersetzung korrigiert)
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Obwohl der endgültige Nachweis der Kausalität und Prävention von Todesfällen durch Vitamin-D-Supplementierung aus randomisierten Studien stammen müsste, die inzwischen eingeleitet wurden, werden die Ergebnisse solcher Studien kurzfristig nicht verfügbar sein. Angesichts der Dynamik der COVID-19-Pandemie und der nachgewiesenen Sicherheit der Vitamin-D-Supplementierung erscheint es daher höchst umstritten und möglicherweise sogar unethisch, die Ergebnisse solcher Studien abzuwarten, bevor Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit ergriffen werden.
Neben anderen bevölkerungsweiten Präventionsmaßnahmen sollte eine weit verbreitete Vitamin-D3 Ergänzung gefördert werden, zumindest für Hochrisikogruppen wie ältere Erwachsene oder Personen mit relevanter Komorbidität. Diese hat sich in randomisierten kontrollierten Studien als vorteilhaft für die Prävention anderer akuter Infektionen der Atemwege und gegen eine die akute Verschlimmerung von Asthma und chronischen Lungenerkrankungen erwiesen.
Darüber hinaus kann eine gezielte Vitamin-D3 Supplementierung von Personen, die SARS-CoV2-positiv getestet wurden, gerechtfertigt sein.
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Vitamin D Insufficiency May Account for Almost Nine of Ten COVID-19 Deaths: Time to Act. Comment on: “Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients”. Nutrients 2020, 12, 2757 https://www.mdpi.com/2072-6643/12/12/3642

Die Regierungen von Frankreich, England, Schottland und Wales haben schon im Mai Ihre Bevölkerung zu dem Thema informiert, so dass dort zumindest jeder die Chance hatte, dafür zu sorgen, dass er nicht schwer erkrankt.
Die Englische Regierung hat vor 2 Wochen nachgelegt und beschlossen, ab Januar 2021 2,5 Millionen Bürger aus Risikogruppen kostenlos für 4 Monate mit Vitamin-D zu versorgen. Für diese gibt es schon genug Hinweise auf die Kausalität, ansonsten hätte es diese Entscheidung nicht gegeben.

Hier ein mit Google Translate übersetzter Auszug aus dem Text der Pressemitteilung:
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„Wir empfehlen, dass jeder, insbesondere ältere Menschen, diejenigen, die nicht nach draußen gehen, und Menschen mit dunkler Haut, täglich ein Vitamin-D-Präparat mit 10 Mikrogramm (400 IE) einnehmen.
In diesem Jahr ist der Rat wichtiger denn je, da mehr Menschen mehr Zeit im Haus verbringen. Deshalb wird die Regierung den klinisch extrem gefährdeten Menschen helfen, Vitamin D zu erhalten. …
Jedem, der in der Lage ist, ein Vitamin-D-Präparat zu kaufen und es jetzt einzunehmen, wird empfohlen, dies zu tun, auch wenn Sie später im Jahr für eine Lieferung berechtigt sind.
Das Ministerium für Gesundheit und Soziales wird in den kommenden Wochen weitere Informationen und Anleitungen für alle Anbieter von Pflege- und Pflegeheimen bereitstellen.“
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Inzwischen gibt es eine Empfehlung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachen Thüringen, Bewohner von Pflegeheimen mit Vitamin-D zum versorgen.
Hier ein Link zur Mitteilung der KVS Sachsen Thüringen
„Vorschlag der ambulanten Therapie von Covid-19-Patienten in stationären Pflegeeinrichtungen“
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Zusätzliche Therapieempfehlung (nicht evidenzbasiert!):
Vitamin D bei allen (auch noch nicht infizierten Patienten) Substitution prüfen, und falls nicht vorbestehend, großzügig beginnen.
Rationale: Vitamin D Mangel bei Pflegeheimbewohnern im Winter ist häufig.
Potentieller Nutzen bei minimalem Risiko, protektiver/therapeutischer Effekt wahrscheinlich umso stärker, je früher begonnen wird.
Optimale Dosis und Dauer ist unklar, in RCTs wird derzeit u.a. eine Loading dose von Vitamin D3 20.000 IE po. am ersten Tag, gefolgt von 2000 IE 1-0-0 p.o. getestet.
Eine Substitution über mindestens 14 Tage erscheint sinnvoll –cave keine gleichzeitige Calciumsubstitution wegen Gefahr der Hypercalciämie
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https://www.kvs-sachsen.de/fileadmin/data/kvs/img/Aktuelles/Corona/201214_Covid-19-Patienten_in_Pflegeheimen_Anlage_neu.pdf

Sie haben überhaupt noch nichts zu dem Thema gehört, oder glauben, dass das nicht stimmen kann, weil man ja von Seiten der Bundesregierung nichts dazu hört hat, außer vielleicht das Jens Spahn bei seiner Covid-19 Erkrankung auch mit Vitamin-D behandelt wurde, er sollte also das Thema kennen.
Dann suchen mit Google nach „Vitamin-D Bundestag“. Es gab dazu eine Entscheidung am 3.7.2020 im Bundestag. Ich möchte das hier nicht kommentieren, aber hoffe nicht, dass diese Fehlentscheidung der Grund ist, dass trotz starker Hinweise immer noch keine Partei bereit ist, einen Antrag einzureichen, der diese Entscheidung korrigiert.

Bis dahin muss jedes Bundesland selber dafür sorgen, das es die Zahl der schweren COVID-19 Fälle bei sich reduziert.

Um also in Falle einer COVID-19 Erkrankung möglichst nur mild zu erkranken, sollte man durch eine Vitamin-D Supplementation vorsorgen.

Da das RKI leider noch nicht gemerkt hat, das Vitamin-D nicht nur für die Knochengesundheit gut ist, kann man bezüglich der Dosis nur den Empfehlungen anderer Institute folgen, da beim RKI eine zu kleine Dosis angegeben ist.

Die Ersteller der Studie des deutschen Krebsforschungszentrums empfehlen aufgrund ihrer Ergebnisse eine Supplementation von 1500-2000 I.E täglich für Jedermann ab einem Alter von 10 Jahren.
Studie ("Vitamin D insufficiency and deficiency and mortality from respiratory diseases in a cohort of older adults: potential for limiting the death toll during and beyond the COVID-19 pandemic" )
Link: https://www.mdpi.com/2072-6643/12/8/2488

Eine Supplementation bis 4000 I.E. täglich gilt nach Angaben der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) als sicher, dafür muss man keinen Arzt konsultieren.
https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/120727-0

Ch.Wiechering
Kiel

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