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Avatar #713320
am Dienstag, 12. Januar 2021 um 22:04

Signifikanz von Schnelltest

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Antigenschnelltests: Unterschied zwischen professionellem Testen und Selbsttestung nicht signifikant
vom Dienstag, 12. Januar 2021
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Der entscheidende Punkt ist doch wohl, dass die Selbsttests hier aus den vorderen Nasenabschnitten entnommen wurden. Wenn die Sensitivität zwischen diesem Testverfahren und der Testung aus Naso- und Oropharynx, wie er im medizinischen Bereich Standard ist und m.E. von Laien nicht fachgerecht durchgeführt wird, annährend gleiche Sensitivität hat, frage ich mich, warum wir unsere Patienten diesem unangenehmen Verfahren überhaupt unterziehen.
M. Dornberg, AfA, in einem Testzentrum zur Coronatestung tätig
Avatar #594506
am Dienstag, 12. Januar 2021 um 22:11

Antigenschnelltests: Unterschied zwischen professionellem.

Wie auch immer ein professionelles Testen in der Theorie festgelegt sein mag, manch Entscheidungsträger und Meinungsmacher, ob in Politik, RKI (wegen der Statistiken) oder Klinik möge einen Tag in einer Krankenhaus-not-aufnahme oder ambulant bei Gesundheitsämtern beobachten, wie "abgestrichen" wird, sprich die Proben gewonnen werden. Dann wird die Aussagekraft vielleicht neu eingeordnet und revidiert. Nach meinen bescheidenen Beobachtungen ist diese Maßnahme überwiegend eine Geldverbrennungsmaßnahme. Ich vermute, dass die Besiedlungsraten, was m.E. nicht mit Infektion, aber mit Infektionsquelle gleich zu setzen ist, viel höher liegen.
Avatar #79783
am Mittwoch, 13. Januar 2021 um 01:59

Durch den Nebel nach Überseh...

Der Fehler 2. Art, also die Wahrscheinlichkeit, ein signifikantes Ergebnis zu ÜBERSEHEN, beträgt bei der gewählten Gruppengröße von 143 Personen nahezu 50%!
Zudem führen die Testpersonen den Test unter BEOBACHTUNG natürlich eher vorschriftsmäßig durch als ohne Beobachter.
Selbst eingewiesenes Fachpersonal führt den Nasopharyngealabstrich nicht mit dem notwendigen Nachdruck durch!
15% falsch negative Tests halte ich überdies für untragbar!
Avatar #789575
am Mittwoch, 13. Januar 2021 um 08:18

Entwertung der Labormedizin

Es ist ein Trauerspiel, mit welcher «nonchalance» im Zuge der Corona-Pandemie labordiagnostische Verfahren, die eigentlich in die Hand von Fachpersonen im akkreditierten Bereich gehören, ‘entwertet’ werden sollen. Dass es sich bei einem positiven Antigen-Schnelltest um einen nach IfSG meldepflichtigen Erregernachweis handelt, sei nur am Rande erwähnt. Ich hoffe nicht, dass uns diese ‘Entwertung’ der Labormedizin nach der «Corona-Krise» irgendwann auf die Füße fällt…
Avatar #857650
am Mittwoch, 13. Januar 2021 um 09:26

Die Studie beschreibt eine ganz andere medinische Fragestellung

Die interessante Frage ist das "Freitesten" von Asymptomatischen. Es werden aber positive, symptomatischen Patienten untersucht und -- gering überraschend -- zeigt sich bei sehr hoher Viruslast, dass die Art des Probenmaterials bzw. die Gewinnung keine große Rolle spielt. Wenn die Ellenbeuge nach dem Niesen abgestrichen worden wäre, wäre das Ergebnis vermutlich auch positiv gewesen. Die Schlussfolgerung, dass selbst entnommene Nasenabstriche ein adäquates Probenmaterial sei, ist somit völlig unzulässig und wiegt die Asymptomatischen in falscher Sicherheit.

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