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am Mittwoch, 24. Februar 2021 um 19:28

Wieder keine Behandlug mit Calcitriol (Vitamin-D) empfohlen, Argumente dazu sind fragwürdig

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COVID-19: Empfehlungen zur intensiv­medizinischen Therapie aktualisiert
vom Freitag, 19. Juni 2020
Korrigieren sie mich bitte, wenn ich falsch liege
In der S3 Richtlinie wird eine Behandlung mit Vitamin-D nicht empfohlen weil die einzige Studie, die keinen Vorteil ermitteln konnte (Sao Paulo: doi:10.1001/jama.2020.26848) als Beweis dafür verwendet wird das eine Vitamin-D Supplementation nicht wirkt.
Siehe S3 Leitlinie: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/113-001l_S3_Empfehlungen-zur-stationaeren-Therapie-von-Patienten-mit-COVID-19__2021-02.pdf

In der Studie wurde den Patienten eine 1mal Dosis von 200.000 I.E Vitamin-D in Form von Cholecalciferol verabreicht, also nicht das schnell wirkende Calcitriol
Cholecalciferol ist geeignet für die Vorbeugung zu Hause, aber nicht für die Behandlung in der Klinik, weil zu viel Zeit vergeht bis der Körper daraus Calcitriol hergestellt hat.
Wie kann man also die Studie überhaupt in die Bewertung hineinnehmen?
Einschränkungen der Studie:". der Prozentsatz der Patienten mit Mangel war erheblich niedriger als in anderen Studien."
Wer keinen Vitamin-D Mangel hat, dem hilft es auch nicht, zusätzlich etwas was zu nehmen, das ist aber nichts neues.

Wenn eine Vitamin-D Studie mit positivem Ergebnis solche Fehler enthalten hätte wäre sie zerrissen worden, aber hier wird jeder lahme Gaul verwendet um irgendwie Argumente gegen eine Behandlung mit Calcitriol zu finden.

Die 2te Studie die herangezogen wird, ist die Cordoba Studie.
Diese wird so kommentiert: " Hier zeigte eine Verabreichung von Vitamin D3 bei hospitalisierten Patienten im Vergleich zur Standardtherapie keinen Vorteil in Hinblick auf patientenrelevante Endpunkte (sehr niedrige Qualität der Evidenz)."
War es in Cordoba nicht so, das dort mehr Patienten der Nicht Vitamin-D Gruppe gestorben sind und von dieser Gruppe mussten auch deutlich mehr Patienten beatmet werden. Sind das keine Patientenrelevanten Endpunkte?
Prüfung Cordoba Studie: 1: 60.000 das Ergebnis falsch
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.11.08.20222638v2

Christian Wie

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