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Avatar #659853
am Mittwoch, 3. März 2021 um 17:40

Lasst den Worten Taten folgen!

Die "dünne Datenlage" ist ein ehrenwertes Argument, allerdings dann hochproblematisch, wenn "Gefahr in Verzug" ist. Dann gilt es es doch wohl, eine Nutzen-Risiko-Bewertung ins Zentrum des Beurteilungsprozesses zu stellen: Welcher Nutzen steht welchem Risiko gegenüber, wenn über 65-jährige bei einer sturen und ausschließlichen Bewertung der Datentabellen nicht oder erst deutlich später geimpft werden können? Fakt ist doch eine Letalität bei den über 65-jährigen von 5% und darüber. Fakt ist doch wohl auch, dass der "worst case" im Falle von AZD1222 eine bei alten Menschen geringere Wirksamkeit wäre als bei den (jüngeren) Altersgruppen, für die hinreichend (überzeugend posditive) Daten vorliegen. Fakt ist schließlich auch, dass grundsätzlich eine Impfung gegen einen viralen Erreger nicht eine weitere, spätere Impfung mit einem anderen Impfstoff ausschließt. Ausgeschlossen werden kann doch wohl auf jeden Fall, dass bei dem eingesetzten Vektorimpfstoff für ältere Menschen ein Risiko für Leib und Leben besteht, das auch nur im Entferntesten in einer Größenordnung angesdiedeklt sein könnte wie eine SARS-CoV-2-Infektion.
Wenn die Stiko angesichts des fortbestehenden hohen Risikos für Leib und Leben gerade der älteren Generation und inzwischen allenthalben zugänglicher, überzeugend positiver Ergebnisse der Impfung in Großbritannien seit Wochen mit einer absurden Betonkopfmentalität ihr Votum bebrütet und der Vorsitzende diese Tragödie als "dumm gelaufen abtut", dann muss die Politik handeln, gerne Hand in Hand mit dem Ethikrat. Heute noch und nicht erst morgen!
Avatar #542060
am Mittwoch, 3. März 2021 um 19:38

Brüten

Frage mich eh, was es bei den Daten da immer zu "brüten"gibt, oder brauchen die alten Herren so lange zum Lesen??!!
Avatar #689858
am Mittwoch, 3. März 2021 um 21:02

Blöd gelaufen

Ich finde die Schuld diese Misere alleine bei der Deutschen Impfgesellschaft, die sich mokiert, dass für die ältere Bevölkerung noch keine geeignete Zahlen für AstraZeneca Impfstoff vorlegen. Dann nimmt es nicht Wunder, wenn selbst Ärzte im AKH Wien sich gegen die Impfung mit einem AstraZeneca Impfstoff weigern. Damit nahm, zumindest in Österreich, alles seinen fatalen Lauf.
Avatar #689858
am Mittwoch, 3. März 2021 um 21:02

Blöd gelaufen

Ich finde die Schuld diese Misere alleine bei der Deutschen Impfgesellschaft, die sich mokiert, dass für die ältere Bevölkerung noch keine geeignete Zahlen für AstraZeneca Impfstoff vorlegen. Dann nimmt es nicht Wunder, wenn selbst Ärzte im AKH Wien sich gegen die Impfung mit einem AstraZeneca Impfstoff weigern. Damit nahm, zumindest in Österreich, alles seinen fatalen Lauf.
Avatar #756862
am Mittwoch, 3. März 2021 um 21:55

Nebenwirkungen?

Wer die Nebenwirkungen sieht, braucht sich nicht zu wundern, dass Astra-Zeneca von vielen abgelehnt wird. Dazu kommt noch der Ärger, dass Biontech in Deutschland entwickelt wird und millionenfach exportiert wird - und in Deutschland soll man das billigste Mittel nehmen.
Sind die Bürger nicht mehr wert? In der Schweiz wird Astra-Zeneca nicht verimpft, dafür hat man dort bereits Curevac aus Tübingen eingekauft. Auch in den USA wird kein Astra-Zeneca verimpft, dafür millionenfach Biontec. Und Österreich hat heute eine Impfstoffallianz vereinbart, an der EU vorbei.

Wohl der einzige Weg, seine Bevölkerung wirksam zu schützen.

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