StudierenForenKommentare NewsHier ein weiter Grund zum Anstieg der Fallzahlen in England

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Avatar #850553
am Dienstag, 15. Juni 2021 um 20:40

Hier ein weiter Grund zum Anstieg der Fallzahlen in England

Ein Grund dafür, dass in England die Zahlen steigen, könnte auch das Ende der bezahlten Vitamin-D Supplementation für 2,5 Millionen Personen aus Risikogruppen sein, die Ende April ausgelaufen ist. Jetzt sinkt der durchschnittliche Vitamin-D Spiegel der Bevölkerung wieder und sorgt zusätzlich für mehr Erkrankungen, so dass die Delta Mutation nicht der alleinige Grund dafür ist.

In Irland wo die Delta Mutation auch nicht unbekannt ist, sinkt hingegen die Fallzahl seit kurzen wieder deutlich ab. Und das bei 20% weniger Geimpften.
https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&time=2020-12-06..latest&pickerSort=desc&pickerMetric=new_deaths_per_million&Metric=Confirmed+cases&Interval=7-day+rolling+average&Relative+to+Population=true&Align+outbreaks=false&country=GBR~DEU~FIN~NOR~IRL

Der Grund könnte diese Bekräftigung zur Vitamin-D Supplementation der Irischen Regierung vom 4.5.2021 sein
https://tkp.at/2021/05/04/gesundheitsausschus-des-irischen-parlaments-empfiehlt-vitamin-d-gegen-covid/

Dazu ein ausführlicher Report
https://covidstudien.files.wordpress.com/2021/05/irland-vitamind-report-de.pdf

Man kann die Studienlage zu Vitamin-D also auch anders beurteilen als in Deutschland.

Die Delta Variante kommt aus Indien, wo die Zahl der COVID-19 Toten bekanntermaßen hoch ist. Dort wurde aktuell das Ergebnis einer randomisierten Studie zur Vitamin-D Supplementation veröffentlicht.
Hier die deutsche Übersetzung einer Publikation zur Studie, die auch eine interessante Aussage zum Vitamin-D Status der Indischen Bevölkerung und zur Sterblichkeit enthält.
„Hohe Vitamin-D-Spiegel reduzieren COVID-Infektion: NIMS-Studie”
www.kiwiw.de/public/TheHindu_HoheVitamin-D-SpiegelReduzierenCOVID-Infektion.pdf

Und hier die Studie
"Impact of daily high dose oral vitamin D therapy on the inflammatory markers in patients with COVID 19 disease"
https://www.nature.com/articles/s41598-021-90189-4

Mache sich jeder selber ein Bild dazu
Avatar #832315
am Freitag, 18. Juni 2021 um 14:52

Und immer weiter

Es fehlt auch hier wieder die Relation. Wie viele Menschen erkranken schwer? Wie ist die Auslastung in den Hospitälern, wenn die Risikogruppen gerade in Großbritannien ja weitestgehend durch die Impfung geschützt sind? Heißt leichte Übertragbarkeit automatisch Überlastung des Gesundheitssystems? Ich habe den Eindruck, dass hier bewusst das Angstlevel hoch gehalten wird. Offensichtlich ist nach dem bisherigem Verlauf in Großbritannien nicht mit einer erhöhten Mortalität zu rechnen, zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Impfung schützt. Wenn ein Argument für die niedrigere Mortalität ist, dass v.a. junge Menschen betroffen ist, so kann der Umkehrschluss nur sein, dass diese auch von der Deltavariante nicht mehr gefährdet sind, als von den "Vorgängern" auch. Im Gegensatz zum letzten Jahr ist heute in Deutschland aber ein erheblicher Teil der Risikogruppe (glücklicherweise) durch Impfung geschützt. Daher ist die anhaltende Panikmache nicht nachvollziehbar. Und in Indien, wo die Todeszahlen dramatischerweise sehr hoch waren, ist auch nicht die Virusvariante an sich, sondern das marode Gesundheitssystem hauptverantwortlich. Wenn man nun aus prophylaktischen Gründen durch die Verfassung gesicherte Grundrechte immer weiter beschränkt, bewegt man sich wirklich weg von einem liberalen System. Wollen wir das?

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