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Avatar #890500
am Mittwoch, 14. Juli 2021 um 14:40

Falsche Angaben zur Studie "Lockdownschaden und Long COVID" - Richtigstellung erfoderlich

Kommentar zum Print-Artikel
SARS-CoV-2: Long COVID in der Pädiatrie
aus Deutsches Ärzteblatt 24/2021 vom Freitag, 18. Juni 2021
Schade, dass innerhalb eines sehr gelungenen Artikels und einer guten Zusammenfassung eines sehr wichtigen, aktuellen und drängenden Themas hier grundlegend falsche Angaben zu der angeblichen "aktuellen deutschen Studie" ungeprüft zugelassen und veröffentlicht werden. Die Studie hatte tatsächlich gerade mal 188 (12%) seropositive Teilnehmer eingeschlossen, bei insgesamt 1 365 (88%) seronegativen (!) Teilnehmern. Statistisch gesehen ist damit die Anzahl der seropositiven Teilnehmer zu gering, als dass diese Studie ausreichend Qualität hätte. Allein dadurch ist die Aussagekraft dieser Studie schon sehr fragwürdig. Eine Evidenz schafft diese nicht. Die "Schlussfolgerungen der Autorengruppe der Kinderklinik am Universitätsklinikum in Dresden" können aufgrund ihrer Studie also nicht getroffen werden. Sie gibt das nicht her.

Zu weiteren Limitationen dieser Studie auch der Verweis auf die zutreffenden Kommentare zur Studie selbst hier: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.05.11.21257037v1#disqus_thread

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Avatar #890500
am Mittwoch, 14. Juli 2021 um 14:43

Falsche Angaben unter Überschrift "Lockdownschaden und Long COVID" - Richtigstellung erfoderlich

Schade, dass innerhalb eines sehr gelungenen Artikels und einer guten Zusammenfassung eines sehr wichtigen, aktuellen und drängenden Themas hier grundlegend falsche Angaben zu der angeblichen "aktuellen deutschen Studie" ungeprüft zugelassen und veröffentlicht werden. Die Studie hatte tatsächlich gerade mal 188 (12%) seropositive Teilnehmer eingeschlossen, bei insgesamt 1 365 (88%) seronegativen (!) Teilnehmern. Statistisch gesehen ist damit die Anzahl der seropositiven Teilnehmer zu gering, als dass diese Studie ausreichend Qualität hätte. Allein dadurch ist die Aussagekraft dieser Studie schon sehr fragwürdig. Eine Evidenz schafft diese nicht. Die "Schlussfolgerungen der Autorengruppe der Kinderklinik am Universitätsklinikum in Dresden" können aufgrund ihrer Studie also nicht getroffen werden. Sie gibt das nicht her.

Zu weiteren Limitationen dieser Studie auch der Verweis auf die zutreffenden Kommentare zur Studie selbst hier: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.05.11.21257037v1#disqus_thread

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Avatar #890500
am Mittwoch, 14. Juli 2021 um 14:49

Falsche Angaben unter Überschrift "Lockdownschaden und Long COVID" - Richtigstellung erfoderlich

Schade, dass innerhalb eines sehr gelungenen Artikels und einer guten Zusammenfassung eines sehr wichtigen, aktuellen und drängenden Themas hier grundlegend falsche Angaben zu der angeblichen "aktuellen deutschen Studie" ungeprüft zugelassen und veröffentlicht werden. Die Studie hatte tatsächlich gerade mal 188 (12%) seropositive Teilnehmer eingeschlossen, bei insgesamt 1 365 (88%) seronegativen (!) Teilnehmern. Statistisch gesehen ist damit die Anzahl der seropositiven Teilnehmer zu gering, als dass diese Studie ausreichend Qualität hätte. Allein dadurch ist die Aussagekraft dieser Studie schon sehr fragwürdig. Eine Evidenz schafft diese nicht. Die "Schlussfolgerungen der Autorengruppe der Kinderklinik am Universitätsklinikum in Dresden" können aufgrund ihrer Studie also nicht getroffen werden. Sie gibt das nicht her.

Zu weiteren Limitationen dieser Studie auch der Verweis auf die zutreffenden Kommentare zur Studie selbst hier: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.05.11.21257037v1#disqus_thread

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Avatar #707660
am Freitag, 6. August 2021 um 12:44

@MNYP

Ihre Aussage dass die Studie nicht die ausreichende Qualität hat weil so wenig Seronegative eingeschlossen waren zeigt leider nur das immer zuviel aus Sicht von Covid 19 betrachtet wird aber nicht die andere Seite.
Die große Anzahl nicht an Covid Erkrankter aber dennoch mit Symptomen behafteter ist der ausschlaggebende und höchst wichtige Punkt der Studie. Das heißt nämlich dass es andere URsachen dafür geben muss und das sind am ehestens die soziologischen Kollateralschäden mit Schulschießungen, keinem Vereinssport, Kontaktbeschränkungen. Darunter leiden viel mehr Kinder und auch längrfristig selbst wenn sie kein Covid hatten.
Von daher ist es allerdings richtig das im Ärzteblatt hier eine falsche Überschrift gewäht wurde und dieser Punkt ihrer BEschwede ist auch zu befürworten. Leider haben das die Redakteuere des Ärzteblatt leider nicht verstanden.....wie viele ander Ärzte und MEdienvertreter ebensowenig.