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Avatar #883641
am Donnerstag, 6. Mai 2021 um 15:04

Wir malen Gruselbilder auf der Grundlage von unspezifische Symptomen

Kommentar zur Nachricht
Parkinsonfrühsymp­tome oft lange vor Diagnose nachweisbar
vom Dienstag, 27. April 2021
Hier wird mal wieder Wasser auf die Mühlen aller an Hypochondrie erkrankten Menschen gegeben. Das hat weder Hand noch Fuß. Völlig überflüssiges Geschreibsel! Wem hilft das in irgendeiner Form, das richtet nur Schaden an.
Avatar #886741
am Donnerstag, 3. Juni 2021 um 11:10

Früh erkennen hilft rechtzeitig behandeln

Nach wie vor bleiben zu viele Parkinson-Erkrankungen zu lange undiagnostiziert. Auch wenn die Prodromi kaum behandelbar bzw. wenig behandlungsbedürftig sind, helfen sie doch, dann, wenn's soweit ist, eine adäquate Parkinson-Therapie einzuleiten und damit Patienten wie Angehörigen viel Leid zu ersparen. Ich kenne viele Patienten mit langjähriger Odyssee und quälender Ungewissheit und freue mich daher über jede erfolgreiche Früherkennung.
Avatar #892292
am Montag, 25. Oktober 2021 um 17:43

Wie lange habe ich schon Parkinson gehabt

Als ich nach meiner Diagnose im April 2019 erfahren hatte das ich Parkinson habe war ich fast das erste Jahr nur mit der Medikamenten Einnahme und den Nebenwirkungen beschäftigt. So etwa nach einem Jahr versuchte ich mich Zurückliegend einiger maßen zu erinnern wie das Angefangen hatte. Bei der Diagnose war ich 59 Jahre alt. Die ersten Beschwerden bemerkte ich mit Anfang 50. Ich bemerkte das bei mir mansche Bewegungen oder Aktivitäten Anstrengender wurden. Das steigerte sich von Jahr zu Jahr und wurde mehr und ich musste immer mehr für die Bewegungen investieren um Beweglich zu bleiben. Zusätzlich zu den Bewegungsprobleme hatte ich dann auch zunehmend Harn und Stuhl Probleme die sich ebenfalls von Jahr zu Jahr auch noch steigernten. Zittern und Muskelsteifheit (Ich dachte ich hätte Muskelkater) kamen auch noch dazu. Bis zur Diagnose dachte ich das wäre alles Altersbedingte Erscheinungen und habe sie nicht ernst genommen. Vielleicht muss man hier die Öffentlichkeit mehr und mehr darauf Aufmerksam machen. Die Symptome sind ja bekannt. Anstrengte Träume hatte ich und habe sie immer noch. Wen ich es früher erfahren hätte das ich Parkinson habe hätte ich den Vorteil gehabt das ich nicht gleich mit Levodopa hätte anfangen müssen. An die Krebsvorsorge wird man erinnert, Parkinson ist wenn man noch nicht betroffen ist immer nur bei anderen vorhanden.
Avatar #892292
am Freitag, 19. November 2021 um 20:52

Wir malen Gruselbilder auf der Grundlage von unspezifische Symptomen

Sehr geehrter Dirk K
Ich sehe das als betroffener mit Idiopathisches Parkinson Syndrom Grad 3 etwas anders. Bei mir wurde Parkinson 2019 mit 59 Jahren festgestellt. Zurückliegend hatte ich so ab etwa 50 die ersten Nebenwirkungen die ich damals als Muskelkater oder als Altersbedingt mir selbst erklärt hatte. Mit der Inkontinenz hatte ich auch nicht die richtige Erklärung und hab sie verdrängt und für mich behalten. Niemand in meinem Umfeld hätte da an Parkinson gedacht. Parkinson haben immer nur die anderen. Heute denke ich da anders und befasse mich damit. Eine Früherkennung hätte den Vorteil gehabt das ich wahrscheinlich nicht sofort mit Levodopa hätte anfangen müssen. Ich habe ungefähr 10 Monate gebraucht bis ich die richtigen Medikamente bekam die ich auch Vertrage. Die Nebenwirkungen in den ersten Monaten mit Levodopa waren sehr anstrengend. Erst durch die weitere Hilfe im Klinikum Hanau ich bekam zusätzlich Pramipexol am Morgen und Madopar Depot für die Nacht. Das dauerte auch noch einmal 2 Monate danach ging es mir besser bis heute.

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