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Avatar #979049
am Mittwoch, 1. Dezember 2021 um 17:26

Diskriminierung Genesener

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Buyx: Jetzt impfen, was die Spritze hergibt
vom Dienstag, 30. November 2021
Ich frage mich ernsthaft, wie es passieren kann, dass in einem fortschrittlichen Land wie Deutschland wissenschaftliche Erkenntnisse NICHT in politische Entscheidungen einbezogen werden?
Die Studien- und Datenlage bzgl. der robusten und scheinbar lang anhaltenden Immunität Genesener ist gut. Die Virologen Deutschlands haben sich vor vielen Wochen bereits öffentlich zur nicht wissenschaftlich haltbaren kurzen "Zuteilung" der Genesenenimmunität von 180 Tagen geäußert, Genesene werden pauschal als Ungeimpfte behandelt, es gibt keine Reinfektionsstatistiken des RKI, es gibt keine Daten, inwiefern diese Reinfizierten Klinikbetten oder ITS belegen.
Aber sie werden zur Impfung genötigt und werden mit dieser Einstellung auch der Impfpflicht unterliegen, so wie sie jetzt bereits nach 180 Tagen die politischen und gesellschaftlichen Benachteiligungen Ungeimpfter erleben.
Selbst die Mitglieder des Ethikrates ignorieren diese Minderheit von immerhin knapp 5 Millionen nachgewiesen infizierten Menschen, die Dunkelziffer dürfte dazu noch enorm sein?

Ich frage mich ernsthaft, was das Ziel einer Kampagne ist, bei der Menschen mit sehr guter Immunität bestenfalls einen sehr kurzfristigen Nutzen, aber zusätzlich zum überstandenen Risiko der Erkrankung nun auf staatl. Anordnung das ZUSÄTZLICHE Risiko der Impfung eingehen sollen.

Was ist das Ziel? Grundsätzlich einen möglichst hohen Anteil an möglichst Immunität in der Bevölkerung sicher zu wissen oder einen möglichst hohen Anteil ausschließlich impfinduzierter Immunität? Obwohl letztere sich als rel. kurzfristig und weniger wirksam gegen Varianten erweist, wird die Genesenen-Immunität nicht berücksichtigt. Erscheint mir das nicht angemessen, weil ich unfähig bin, den derzeitigen Stand der Wissenschaft zu verstehen?
Es kann sich nicht um ein Versehen der Politik und des Ethikrates handeln, dazu wurde das Thema zu deutlich öffentlich angesprochen. Mit welcher Absicht also wird so gehandelt?

Ich bin leider ratlos.
Avatar #979119
am Donnerstag, 2. Dezember 2021 um 10:56

Diskrimierung Genesener

Ich frage mich ernsthaft, wie es passieren kann, dass in einem fortschrittlichen Land wie Deutschland wissenschaftliche Erkenntnisse NICHT in politische Entscheidungen einbezogen werden? Die Studien- und Datenlage bzgl. der robusten und scheinbar lang anhaltenden Immunität Genesener ist gut. Die Virologen Deutschlands haben sich vor vielen Wochen bereits öffentlich zur nicht wissenschaftlich haltbaren kurzen "Zuteilung" der Genesenenimmunität von 180 Tagen geäußert, Genesene werden pauschal als Ungeimpfte behandelt, es gibt keine Reinfektionsstatistiken des RKI, es gibt keine Daten, inwiefern diese Reinfizierten Klinikbetten oder ITS belegen. Aber sie werden zur Impfung genötigt und werden mit dieser Einstellung auch der Impfpflicht unterliegen, so wie sie jetzt bereits nach 180 Tagen die politischen und gesellschaftlichen Benachteiligungen Ungeimpfter erleben. Selbst die Mitglieder des Ethikrates ignorieren diese Minderheit von immerhin knapp 5 Millionen nachgewiesen infizierten Menschen, die Dunkelziffer dürfte dazu noch enorm sein? Ich frage mich ernsthaft, was das Ziel einer Kampagne ist, bei der Menschen mit sehr guter Immunität bestenfalls einen sehr kurzfristigen Nutzen, aber zusätzlich zum überstandenen Risiko der Erkrankung nun auf staatl. Anordnung das ZUSÄTZLICHE Risiko der Impfung eingehen sollen. Was ist das Ziel? Grundsätzlich einen möglichst hohen Anteil an möglichst Immunität in der Bevölkerung sicher zu wissen oder einen möglichst hohen Anteil ausschließlich impfinduzierter Immunität? Obwohl letztere sich als rel. kurzfristig und weniger wirksam gegen Varianten erweist, wird die Genesenen-Immunität nicht berücksichtigt. Erscheint mir das nicht angemessen, weil ich unfähig bin, den derzeitigen Stand der Wissenschaft zu verstehen? Es kann sich nicht um ein Versehen der Politik und des Ethikrates handeln, dazu wurde das Thema zu deutlich öffentlich angesprochen. Mit welcher Absicht also wird so gehandelt? Ich bin leider ratlos.
Hallo zusammen,

mir geht es leider genauso. Nach einer überstandener Covd Infektion, lief letzte Woche mein Genesen Status ab. Auch wenn der Antititer Wert kaum beachtet wird, liegt meiner nach 6 Monaten immer noch bei 1300 Bau. Der Apotheker wusste nicht dass ich bisher keine Impfung erhalten habe. Er meinte zu dem Wert " Na da sehen dass die Impfung bei ihnen gut wirkt".

Leider ist dies ja nichts Wert. Politisch gesehen zähle ich wieder als ungeimpfter, obwohl medizinisch der Schutz länger als 6 Monate besteht. Gestern wurde dies auch wieder in diversen Medien bestätigt.

Ich frag mich auch wenn es auf die Impfpflicht hinaus läuft, wie der Status ungeimpft definiert wird von der Politik. Es kann doch nicht sein, nehmen wir mal an mein Immunschutz ist noch gut, das meine Freiheit nur durch eine Impfung zurück erlang.

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