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Organspende

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Wie kann die Zahl der Organ­spenden erhöht werden? Viele halten die sogenannte Wider­spruchs­regelung für eine Lösung, nach der Organe entnommen werden dürfen, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten nicht wider­sprochen hat. Kritiker sehen darin einen Eingriff in ihr Selbst­bestimmung­recht.

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am Mittwoch, 15. Dezember 2021 um 21:26

Organspenderausweis und Patientenverfügung

Organspenderausweis und Patientenverfügung
Gehört für mich zusammen. Bis 2019 hatte ich so gut wie nie mit schweren Krankheiten zu tuen. Aber im März 2019 fing es auch bei mir an. Gleich Mehrere Schwierige Krankheitsverläufe innerhalb kurzer Zeit. Mehrere Krankenhausaufenthalte und mehrere OP in einem Jahr. Da hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Irgendwann habe ich mich Positiv dafür entschieden und habe immer einen dabei. Mit der Auswahl was alles verwendet werden darf Tue ich mich noch schwer und bin unschlüssig. Ist halt auch eine Schwierige Entscheidung. Aber ich möchte da ich bisher immer gut versorgt wurde etwas zurückgeben. Die Entscheidung ist meine Persönliche und ich kann verstehen da so manch einer sich schwer damit tut. Aber wenn man Krank ist und auf ein Spenderorgan zum Überleben angewiesen ist, da ist mit Sicherheit jeder froh, wenn er das passende Organ überhaupt erhalten kann, den die sind knapp da es zu wenig Spender gibt. Soweit kam es bei mir aber zum Glück noch nicht. Unser Ministerium für Gesundheit müsste da vielleicht ein bisschen mehr PR machen. Auch in den großen TV Shows wäre mit Sicherheit ein guter Rahmen um immer wieder daran zu erinnern. Zum Organspenderausweis gehört meiner Meinung, wenn man sich darüber Gedanken macht auch die Patientenverfügung. Die Medizin ist heute soweit das man die Menschen noch eine lange Zeit ab Leben erhalten kann. Wenn so ein Irreparabler Schaden eintritt wo ich selber dann keine Entscheidungsmöglichkeiten mehr über mich habe, sollte man sich deshalb vorher Gedanken machen. Und wie dann Entscheiden wird oder was die Angehörigen Endscheiden dürfen kann für die Kranke Person die am Leben erhalten wird auch noch Schwierig und lange werden. Ich habe keine Lust noch Monatelang an Maschinen zuhängen die mir unter Schmerzen das Leben verlängern, wenn fast nichts mehr geht. An der Patientenverfügung arbeite ich noch. Das sind Entscheidungen die man nicht von heute auf morgen trifft. Dazu benötigt man Bedenkzeit. Aber machen sollte man es. Denn Irgendwann kann es zu spät sein. Dann entscheiden andere. Ein Horror noch Monatelang jemand im Wachkoma zu sehen. Habe ich erlebt in der Familie. Wen ich mit meiner Frau und den Jungs bei der Schwiegermutter im Pflegeheim waren haben wir in der Zeit des Besuches extra Alltag gespielt wir haben uns wie zuhause unterhalten. Meine Frau und ich hatten oft das Gefühl das sie mithörte irgendwie oder die stimmen waren vertraut. Ein Horror für mich Monatelang so zu liegen ohne sich Bewegung zu können.

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Zusatzinfos

Welche Regelungen gibt es?

  • Zustimmungsregelung
    Nur wer zu Lebzeiten ausdrücklich zugestimmt hat, ist potenzieller Organspender (Organspendeausweis). In Deutschland gilt die „erweiterte Zustimmungsregelung“: Die Angehörigen können nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbenen entscheiden, wenn sich dieser nicht geäußert hat.
  • Widerspruchsregelung
    Organe dürfen entnommen werden, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen hat. Bei der „erweiterten Wirderspruchsregelung“ haben die Angehörigen ein Vetorecht. Eine solche Regelung gilt unter anderem in Österreich und Spanien. BH