StudierenForenKommentare NewsDemokratische Kultur: Neinzeichen setzen

Kommentare News

Kommentare News

Alle Kommentare zu Online-News

Avatar #615036
am Mittwoch, 26. Januar 2022 um 11:49

Demokratische Kultur: Neinzeichen setzen

Kommentar zur Nachricht
Ärzteschaft sorgt sich um Zukunftsfähigkeit des Gesundheitswesens
vom Montag, 10. Januar 2022
Vor und nach einem Corona-Gipfel von Bund und Ländern – eigentlich ständig ungehört – sorgt sich die westfälische Ärzteschaft um die Zukunftsfähigkeit des Gesundheitswesens.

„Dafür ist es aus unserer Sicht jedoch notwendig, dass die Politik die Stimme der Ärzteschaft und vor allem deren wesentliche Rolle im Gesundheitswesen wahrnimmt“, verhallt das ärztliche Mantra in der Nebelkammer der Politik, denn keiner hatte es der Funke-Mediengruppe gesagt.

Und selbst wenn die Tageszeitung gedrucken würde. „Das ist in der aktuellen Omikron-Welle nicht der entscheidende Punkt“ wird die Ärzteschaft gewarnt. „Vorsicht ist daher weiterhin unbedingt geboten, damit wir nicht Teile unserer demokratischen Grundversorgung darniederliegen haben in nächster Zukunft“

Politik und Verwaltung bemühten sich zwar, aber manche Parteien dünnten die Reste ihrer Leistungsfähigkeit aus, die Vorboten sind unverkennbar. Zur demokratischen Sensibilisierung der Politik wird von Hans-Albert Gehle, Präsident der ÄKWL ein Neinzeichen erwartet. Die kulturelle Entwicklung verlange solche Maßnahmen. Soll die Stimme der Ärzteschaft gehört werden, muss ihr der Dialog konkret angeboten werden, sonst heißt es: « So nicht -\ »

(Politik muss in einer ihr verständlichen Weise angesprochen werden. Dies erfordert das Markieren von Ablehnungen, eben ein Neinzeichen zu setzen.)
Avatar #615036
am Dienstag, 22. Februar 2022 um 14:43

Illusion politischer Dialog

„Die verfasste Ärzteschaft in Westfalen-Lippe sei jederzeit zu einem gesundheitspolitischen Dialog mit politischen Vertretern auf Landes, aber natürlich auch auf Bundesebene bereit, um so zu einer positiven Fortentwicklung des Gesundheitssystems im Sinne der Bewahrung einer qualitativ hochstehenden Patientenversorgung konstruktiv beizutragen“, betonte der Präsident Hans-Albert Gehle der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL).

Wochen später wurde bekannt, dass es bisher keinen Termin bei Karl-Josef Laumann/CDU (Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) gab, ebenso keine Rückfragen oder anderen Kontakte mit der Politik.

Selbst kurz vor der Landtagswahl NRW 2022 wird von der ÄKWL die Illusion beteuert, „dass der politische Dialog dennoch vorhanden und auch fruchtbar ist“, wie zuverlässige Quellen berichten.
Avatar #615036
am Donnerstag, 24. Februar 2022 um 22:25

Neinzeichen besser als Abstrafen

Wer nie ein Neinzeichen vor die Nase gesetzt bekam, wundert sich, wenn er bei einer der vier Landtagswahlen in 2022 (schon wieder) abgestraft wird. Das neue Satzzeichen ist eine demokratische Chance, Ablehnungen beizeiten zu markieren. Warnen und Verhindern ist besser als Bestrafung.

Strafen provozieren Vergeltung. Ein gemeinschaftlich angewandtes Satzzeichen, das Ablehnungen markiert, ist in der Anwendung sehr preiswerter. Den Mund aufmachen fällt vielen schwer und ist häufig nicht erwünscht. Das Neinzeichen hat als vorläufiges Akronym <Begriff der Ablehnung>    -\         (Bindestrich und „rückwärtiger Schrägstrich“ (engl. Backslash). Google und Bing werden <Begriff der Ablehnung>    Neinzeichen zählen lernen.

Mit Schrecken wird die Ahnung erfüllt, wenn aggressive und skrupellose alte Männer noch älter werden. Die pazifistischen und demokratischen Vereinigungen müssen kollektiv ein Neinzeichen setzen als klares demokratisches Bekenntnis der deutschen Friedensbewegung und gegen den 'Vorwurf der Moskautreue' (WELT).

Letzte Beiträge zu diesem Thema

Zusatzinfos