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Gesundheitszentren

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Die medizinischen Versorgungszentren bieten Ärzten die Möglichkeit, im Rahmen eines Angestellten­verhält­nisses in der ambulanten Versorgung tätig zu sein, ohne die ökonomischen Risiken einer Niederlassung tragen zu müssen. Ist der Arztberuf aber dann noch einer freier Beruf?

Avatar #88240
am Donnerstag, 2. Oktober 2008 um 10:58

Schweizer Hausärzte gründen Maxi-Gemeinschaftspraxen mit 365d/a Öffnungszeiten


Einige Schweizer Allgemeinmediziner (und anscheinend auch Ärzte anderer Fachgruppen) versuchen, durch Zusammenschlüsse in Ärztehäusern teure Geräte effizienter nutzen zu können und mehr Patienten anzusprechen, indem sie 365 Tage/Jahr Praxisöffnungszeiten vom frühen Morgen bis in die Nacht anbieten. Da könnte man ja fast von Polikliniken sprechen. *g*

Neben der Kostenersparnis durch gemeinsame Ressourcennutzung wollen sie damit auch
Patienten ansprechen, die sonst in die Notfallambulanzen von Krankenhäusern gingen.

Trotz der teilweise sehr großen Anzahl an Ärzten pro "Gemeinschaftspraxis" (vielleicht könnte man es auch als eine Arzt MVZ gleicher Fachrichtungen bezeichnen, falls dort auch angestellte Ärzte arbeiten) sollen die Patienten bei planbaren Terminen immer vom selben Arzt behandelt werden, also auch innerhalb der Maxipraxis ihren Hausarzt haben:

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/hausaerzte_auf_der_flucht_nach_vorn_1.989608.html
Avatar #96605
am Freitag, 21. August 2009 um 07:58

Kooperation

Ich habe so etwas im kleinen Rahmen versucht, mit Erfolg. Nun suche ich Mitarbeiter für die Gründung größerer Zusammenschlüsse. Leider scheitert alles am Fehlen der Allgemeinmediziner, obwohl ich beste Bedingungen geboten hatte (ein gutes Festgehalt, Urlaub, Unterkunft, beste Bedingungen...). Sind denn alle ausgewandert?

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