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Uniklinik Mainz unterstützt Eltern nach längerem Klinikaufenthalt ihres Kindes

Freitag, 7. Februar 2020

/Oksana Kuzmina, stock.adobe.com

Mainz – Eine sozialmedizinische Nachsorge für Familien, bei denen ein Kind länger sta­tionär behandelt werden musste, bietet das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz zusammen mit der Stiftung „Bärenherz“ an.

Die Diagnose einer schweren oder chronischen Erkrankung des Kindes trifft Eltern oft­mals unvorbereitet. „Die Entlassung und der Übergang nach Hause in den neuen Alltag stellt zumeist eine große Herausforderung für die Familie dar.

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Neben der selbstständigen Pflege des Kindes ohne die Unterstützung des medizinischen Fachpersonals gilt es, eine Vielzahl an Terminen zu koordinieren und das gesamte Fami­lienleben auf die neue Situation einzustellen“, erläuterte der Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizi, Fred Zepp.

Die sozialmedizinische Nachsorge von „Bärenherz“ schaffe die Möglichkeit, auch zu Hau­se Hilfe und Unterstützung zu erhalten, betonte er. Bereits in der Klinik nimmt eine spe­ziell geschulte Pflegefachkraft aus dem Nachsorge-Team von Bärenherz Kontakt zur Fa­milie auf. Steht die Entlassung an, begleitet sie Eltern und Kind in den neuen Alltag.

Bei Hausbesuchen können offene Fragen gestellt und Unsicherheiten überwunden wer­den. Die speziellen Pflegemaßnahmen rund um das Kind werden gemeinsam geübt und anstehende Termine koordiniert.

Ziel der sozialmedizinischen Nachsorge ist es, das Kind früher nach Hause entlassen zu können und eine Wiederaufnahme in die Klinik nach Möglichkeit zu vermeiden. Die Leitung des Bärenherz-Teams Pia Oudille betont: „Wir wollen Familien stark machen, die Herausforderungen des Alltags mit einem schwerstkranken Kind gut zu meistern.“

Für die Familien entstehen bei der Betreuung keine Kosten, finanziert wird das Angebot durch die Kran­ken­ver­siche­rungen und die Bärenherz Stiftung. © hil/aerzteblatt.de

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