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Plan für neuen Campus der Universitätsmedizin Göttingen gestoppt

Dienstag, 11. Februar 2020

Universitätsmedizin Göttingen /dpa

Braunschweig/Göttingen – Der Plan für einen Klinischen Campus der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) am Klinikum Braunschweig für mehr Medizinstudienplätze liegt auf Eis. Die rechtlichen Hürden seien so hoch, dass das Vorhaben zunächst nicht umgesetzt wer­den könne, teilten beide Einrichtungen heute mit.

Die Hindernisse ließen sich nicht kurzfristig beseitigen, sagte UMG-Vorstandssprecher Wolfgang Brück. Unabhängig davon halte die UMG an ihrer Zusage fest, für das Land Nie­dersachsen 60 zusätzliche klinische Vollstudienplätze einzurichten.

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Zur Bekämpfung des Medizinermangels hat die Ärztekammer Niedersachsen wiederholt zusätzliche Studienplätze gefordert. Nach Angaben der Kammer gehen derzeit pro Jahr in Niedersachsen rund 1.000 Ärzte in den Ruhestand, die Zahl der neu beginnenden Studie­renden liege dagegen nur bei 600.

Die UMG, an der derzeit pro Jahr rund 300 Studierende der Humanmedizin ausgebildet werden, wollte in Braunschweig einen zusätzlichen klinischen Ausbildungsstandort errichten.

Dort sollten pro Jahr etwa 60 Studierende nach Beendigung ihres vorklinischen Studien­abschnitts die ersten beiden klinischen Semester absolvieren. Der Start war für das Win­tersemester 2020/2021 vorgesehen. © dpa/aerzteblatt.de

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penangexpag
am Mittwoch, 12. Februar 2020, 07:34

rechtliche Hürden

Es wäre interessant zu wissen, welche rechtlichen Hürden dem Plan entgegenstehen. Die Notwendigkeit von Studienplätzen ist unbestritten, die örtlichen Gegebenheiten sind vorhanden und sehr entwicklungsfähig. Wo hakt es ?
LNS

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