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Politik

Bund kann sich Überblick über Wohnungslosigkeit verschaffen

Freitag, 14. Februar 2020

/dpa

Berlin – Der Bund kann sich künftig systematisch einen Überblick über das Ausmaß der Wohnungslosigkeit in Deutschland verschaffen. Der Bundesrat billigte heute ein Gesetz, mit dem erstmals bundesweit die entsprechen­den Daten erhoben werden sollen.

Mit den so gewonnenen Erkenntnissen sollen sozial­politische Maßnahmen zielgenauer gestaltet werden. Länder und Kommunen sollen dabei unterstützt werden, Wohnungs­lo­sigkeit zu bekämpfen.

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Ab 2022 ist zudem eine zentrale Statistik geplant, die Auskunft über Wohnungslose ge­ben soll, die in Gemeinschafts- oder Notunterkünften untergebracht sind. Die Daten dafür soll das Statistische Bundesamt jährlich zum 31. Januar erheben.

Eine weitere Gruppe Wohnungsloser ist nach Darstellung der Bundesregierung statistisch jedoch kaum zu erfassen – Menschen zum Beispiel, die als Selbstzahler in Billigpensio­nen leben, vorübergehend bei Verwandten oder Freunden unterkommen oder auf der Straße leben.

Für diese Formen der Wohnungslosigkeit solle daher eine ergänzende Wohnungslosen­be­richterstattung eingeführt werden. Der Wohnungslosenbericht solle künftig mindestens alle zwei Jahre veröffentlicht werden. © afp/aerzteblatt.de

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M. Malone
am Sonntag, 16. Februar 2020, 14:16

Politik eine oligokratie v egomanen Narzissten pfründenjägern

Solange zur Menschenwürde nicht als konkrete Umsetzung das Recht auf eine Wohnung gehört - blinder unsinniger Aktionismus. Die Bereicherungsmentalität und verantwortungslosigkeit unserer politischen eliten( s cum ex Skandal -Warburg Bank u a, scheuerst Maut Verschwendung, v d Lebens Geldverschwendung im bevor........) ist unglaublich. Eine Demokratie m Umsetzung d Volkswillens - ha, ha,ha eine oligokrate von egomanen, Narzissten, pfründenhaien d vorgeben den von ihnen wahrgenommenen u gefilterte, bewerteten für gut befundenen Volkswillen umsetzen zu wollen!!!
LNS

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