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Politik

BKK Dachverband schlägt pflegerische Versorgungszentren vor

Freitag, 14. Februar 2020

Franz Knieps /Agentur Bildschön

Berlin – Der BKK Dachverband (DV) hat die Schaffung kommunale pflegerischer Versor­gungszentren (KpVZ) vorgeschlagen.

Sie sollen die pflegerische und medizinische Versorgung auch in Zeiten knapper perso­neller Ressourcen sicherstellen, indem sie insbesondere die Versorgung älterer und pfle­gebedürftiger Menschen unter der Führung und Verantwortung hochqualifizierter Pflege­fachkräfte sichern, koordinieren, vernetzen und bündeln.

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„Es ist an der Zeit, tradierte Sektorengrenzen im Gesundheitswesen im Sinne einer Versi­cherten- und Patientenzentrierung zu überwinden“, sagte BKK DV-Vorstand Franz Knieps.

Dies betreffe auch die in die Jahre gekommene Aufgabenteilung in den Gesundheits­beru­fen. Die dortige Rollenverteilung müsse den tatsächlichen Versorgungsbedarf widerspie­geln. „Krankheiten verändern sich, dem muss die Versorgung folgen“, so Knieps.

So sieht der Vorschlag des BKK DV vor, dass hochqualifizierte Pflegefachkräfte in den KpVZ einen Teil der Primärversorgung übernehmen und dadurch helfen, die strikte Trennung zwischen ärztlichem und pflegerischem Versorgungsbereich zu überwinden.

Geplant ist, dass sie von der Prävention über die Versorgung von Bagatellerkrankungen bis hin zur pflegefachlichen Versorgung entsprechende Aufgaben übernehmen. „Von einer Neujustierung profitieren nicht nur Patienten, sondern auch die Gesundheitsberufe selbst, wie internationale Erfahrungen zeigen“, verwies Knieps. © hil/sb/aerzteblatt.de

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