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Politik

Coronakrise: Gesundheits­ministerium erhöht Werbeausgaben drastisch

Freitag, 17. Juli 2020

/georgejmclittle, stock.adobe.com

Berlin – Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) unter Leitung von Jens Spahn (CDU) hat laut einem Spiegel-Bericht in der Coronakrise das Budget für Öffentlichkeitsarbeit nach eigener Aussage „deutlich überschritten“.

Gab das Ministerium in normalen Jahren zwischen 900.000 und 1,3 Millionen Euro für An­zei­gen und Werbespots in Massenmedien aus, waren es bis zum 30. Juni bereits rund 31,4 Millionen Euro, wie das Magazin berichtete.

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Beinahe die Hälfte davon sei für Werbung in Printmedien geflossen, gefolgt von 8,5 Milli­o­nen Euro für Plakatwerbung und 6,4 Millionen Euro für TV-Kampagnen.

In Zeiten der Pandemie sei es darum gegangen, auf „die zahlreichen nicht seriösen und interessengeleiteten Informationsangebote“ zu reagieren, die etwa Fake News oder Ver­schwörungstheorien verbreiteten, sagte ein Ministeriumssprecher dem Spiegel.

Auch im Onlinebereich sei das Informationsangebot „deutlich ausgebaut und erweitert“ worden: Für Werbung in digitalen Medien wurden demnach rund 650.000 Euro ausgege­ben, etwa bei Plattformen wie Instagram oder TikTok.

Im Ministerium wird weiter mit hohen Ausgaben gerechnet. Es gehe darum, der aus epi­de­miologischer Sicht zu erwartenden zweiten Welle „mit den Instrumenten“ zu begeg­nen, „die bereits bei der Bewältigung der ersten Phase eingesetzt wurden“, sagte der Ministeriumssprecher dem Magazin. © afp/aerzteblatt.de

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