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Hochschulen

Keine neuen US-Visa für reine Onlinekurse

Montag, 27. Juli 2020

/picture alliance, PIXSELL, Borna Filic

Washington – Wegen der Coronapandemie wollen die USA neue Studierende aus dem Ausland, deren Kurse ausschließlich online stattfinden, im kommenden Semester nicht ins Land lassen. Ihnen wird kein Einreisevisum ausgestellt, wie aus einer am vergange­nen Freitag veröffentlichten Erklärung der Einwanderungsbehörde ICE hervorgeht.

Die Bestimmung betrifft Ausländer, die im Herbst mit dem Studium in den Vereinigten Staaten anfangen wollen. Wer bereits immatrikuliert sei, ist nach Angaben der Einwan­derungsbehörde nicht betroffen. Wegen der Pandemie wollen viele US-Universitäten in der nächsten Zeit nur oder teilweise virtuell unterrichten.

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Vergangene Woche hatte die Regierung von US-Präsident Donald Trump eine Ankündi­gung zurückgenommen, bereits studierende Ausländer, die ausschließlich Onlinekurse be­legen, zur Ausreise zu zwingen. Nach massiver Kritik – unter anderem der Elite-Univer­sitäten Harvard und MIT – lenkte Washington ein und zog die geplante Visaregelung zurück.

Nach Angaben des Instituts für Internationale Bildung studierten im akademischen Jahr 2018/2019 knapp 1,1 Millionen Ausländer in den USA, darunter mehr als 9000 Deutsche.

Einer Übersicht des „Chronicle for Higher Education“ zufolge, für die mehr als 1.200 Uni­versitäten in den USA befragt wurden, planen derzeit zwölf Prozent der Hochschulen, im Herbst nur Onlinevorlesungen abzuhalten. 34 Prozent wollen Onlinekurse und Präsenz­un­terricht mischen. Trump dringt auf eine Öffnung aller Schulen und Universitäten im Herbst. © dpa/aerzteblatt.de

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