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Politik

Bayern plant Wiedereinsteiger­programm für ehemalige Pflegekräfte

Donnerstag, 18. Februar 2021

/picture alliance, Klaus-Dietmar Gabbert

München – Das bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terium plant ein Wiedereinsteigerprogramm für Pflege­kräf­te, die ihrem Beruf den Rücken gekehrt haben. Weil in den kommenden fünf Jahren mit einem erhebli­chen Mangel zu rechnen sei, müssten mehr Beschäftigte für die Pflege gewonnen werden.

„Wir sollten hier keine gedanklichen Scheuklappen haben und auch an Steuererleichterungen sowie die Übernahme heilkundlicher Tätigkeiten denken“, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Klaus Holetschek (CSU) ges­tern.

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Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) forderte bei einem Treffen mit Holetschek „jetzt sehr schnell deutlich mehr Fachpersonal sowohl in der ambulanten und stationären Langzeitpflege als auch in den Krankenhäusern“, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Außerdem müsse die Ausbildung konsequenter gefördert werden. „Wir müssen nicht nur mehr Menschen in den Beruf holen, sondern auch dafür Sorge tragen, dass sie bleiben“, sagte Verbandspräsident Georg Sigl-Lehner. © dpa/aerzteblatt.de

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Mabued
am Freitag, 19. Februar 2021, 22:14

mein-wille

Wenn man die Gehälter in der Pflege denen in der Industrie anpasst, und auch für die plötzlich angeordneten Wechselschicht entsprechende Zuschläge zahlt (nicht mit lange vorher geplantem Schichtdienst zu verwechseln), werden in großer Zahl junge Menschen in die Pflegeausbildung strömen und Stewardessen und Hotelfachkräfte umschulen. Endlich erkennt man, dass man Pflegekräfte aus der Region reaktivieren muss – sie sprechen wenigstens die Sprache, die demente und taube alte Menschen in Pflegeheimen trotz Mundschutz vielleicht verstehen. So würden nicht mehr so viele positiv SARS-CoV-2 getestete Altenheimbewohner durch Exsikkose - ohne COVID-19-Symptome - versterben. Patienten in Isolation werden deutlich weniger aufgefordert zu trinken – trinken – trinken. Polymorbide Menschen mit einer unheimlichen Zahl an Dauermedikamenten rutschen bereits bei einem Flüssigkeitsdefizit von nur 500ml/d schnell in die Bewusstlosigkeit. So stirbt zur Zeit wahrscheinlich der größte Teil der Pflegeheimbewohner. Es fehlen die pflegenden Angehörigen, aus Zeitmangel werden Schutzkittel kaum gewechselt …
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